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KARLHEINZ GEISSLER Dipl.-Ing. / Architekt

- Neuer Inhalt folgt noch; Haupt Thema ist Momentan das Schwimmbad

Ergebnisprotokoll der 7. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung in Lingelbach am 22.08.2005 als PDF

Ergebnisprotokoll der 6. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung in Lingelbach am 01.08.2005 als PDF

Ergebnisprotokoll der 5. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung in Lingelbach am 27.06.2005 als PDF

Ergebnisprotokoll der 4. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung in Lingelbach am 24.05.2005 als PDF

Ergebnisprotokoll der 3. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung in Lingelbach am 05.07.2004 als PDF

Ergebnisprotokoll der 2. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung in Lingelbach am 27.05.2004 als PDF

Ergebnisprotokoll der 1. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung in Lingelbach am 17.02.2004 als PDF

Informationsveranstaltung - Bis zu 30 % Förderung bei Privatmaßnahmen möglich als PDF

Ergebnisprotokoll der 11. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 17.11.2003 als PDF

Ergebnisprotokoll der 10. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 06.10.2003 als PDF

Ergebnisprotokoll der 9. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 22.09.2003  als PDF

Ergebnisprotokoll der 8. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 01.09.2003  als PDF

Ergebnisprotokoll der 7. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 28.07.2003  als PDF

Ergebnisprotokoll der 6. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 14.07.2003  als PDF

Ergebnisprotokoll der 5. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 16.06.2003  als PDF

Ergebnisprotokoll der 4. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 26.05.2003  als PDF

Ergebnisprotokoll der 3. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 28.04.2003  als PDF

INFO- Brief der Arbeitsgruppe DEK LINGELBACH am 24.03.2003

Ergebnisprotokoll der 2. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 24.03.2003  als PDF

Ergebnisprotokoll der 1. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 10.03.2003  als PDF

Dorferneuerung beginnt - Bürgerversammlung im Gasthaus Gemmer am 26.02.2003

Dorferneuerungsprogramm am 05.12.2002

 

Ergebnisprotokoll der 7. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung

Lingelbach am 22.08.2005, 19.30 Uhr

Anwesend waren 15 Lingelbacher Bürger, der OV Uwe Stein, Herr Geißler (Planungsbüro), Herr Hofmann und Herr Diehl (Amt für Bauen und Umwelt der Stadt Alsfeld).

Zu TOP 1

Herr Geißler informierte über den Eingang der Angebote zur Instandsetzung des Backhauses. Es wurde beschlossen, den Backofen im Backhaus Ottrauer Str. „nur“ reparieren zu lassen, obwohl der Oferbauer keine Gewähr für die Haltbarkeit gibt. Die Kosten belaufen sich auf ca. EUR 5.200,00.

Eine Änderung der Bewilligung für die Gelder zur Restaurierung der beiden Backhäuser konnte nicht mehr erreicht werden. Die Instandsetzung soll voraussichtlich in der 36. Kalenderwoche mit der Fa. Borchard (Dachdecker) beginnen. Man einigte sich darauf, mit die Eigenleistungen so lange zu warten, bis die verschiedenen Firmen ihre Arbeit beendet haben. Es werden ca. EUR 3.000,00 an Mehrkosten entstehen als veranschlagt, welche von der Stadt Alsfeld bzw. durch Eigenleistung getragen werden, da die Gestaltung der Außenanlage nicht förderfähig ist.

Zu TOP 2

Herr Geißler stellte den überarbeiteten Entwurf für die Gestaltung der Ortsmitte vor, welcher nochmals diskutiert wurde und jetzt als Grundlage für die Ausschreibungen dienen soll.

Zu TOP 3

Planungstand Kultur- und Mehrzweckhaus

Die Antragstellung für die Gesamtmaßnahme soll im Herbst noch erfolgen. Herr Kock sollte mit der IBH wegen einer Erhöhung der Zuschüsse verhandeln, da die Gesamtkosten erheblich über dem max. förderungsfähigen Bertrag von EUR 500.000,00 liegen. Dieser Antrag wurde jedoch abgelehnt. Man einigte sich darauf, einen weiteren Versuch über Bürgermeister Diestelmann zu starten, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

Dorfladen

Jürgen und Sabine Berger trugen vor, welches Konzept dem Dorfladen Görzhain zu Grunde

liegt: Es wurde ein e. V. gegründet, dessen Mitglieder das Grundkapital aufgebracht haben. Der Laden selbst wurde von privat angemietet und hat 24 Stunden pro Woche geöffnet. Die Belieferung erfolgt direkt über eine Lebensmittelkette. Es gibt 3 Mitarbeiter die den Laden betreiben. Ob sich ein solches Projekt auch in Lingelbach realisieren lässt, ist zu überprüfen und abhängig von der Resonanz der Bürger. Dies ist gegebenenfalls über Handzettel und eine anschließende Bürgerversammlung zu klären.

Bepflanzung der B62 Ortseingang von Breitenbach

In einem Gespräch des OV mit Herrn Küttner erklärte sich dieser bereit, eine Bepflanzung auf seinem Grundstück zuzulassen, so dass der Bau einer Leitplanke in diesem Bereich nicht notwendig sein wird. Die Ausschreibung für die Bepflanzungsmaßnahmen wird in der nächsten Woche gestartet.

Ein Termin für die nächste Sitzung wurde bisher nicht festgelegt. Nächste Arbeitsmaßnahmen werden der Außenbereich des Backhauses Ottrauer Str. sowie Baumpflanzaktionen sein. Termine dafür werden kurzfristig bekanntgegeben. Um rege Teilnahme wird gebeten.

gez. Tatiana Kurz

 

Ergebnisprotokoll der 6. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung

Lingelbach am 01.08.2005, 19.30 Uhr

Anwesend waren 17 Lingelbacher Bürger, OV Uwe Stein, Herr Geißler (Planungsbüro), Herr Hölscher (Amt für Bauen und Umwelt der Stadt Alsfeld).

Zu TOP 1 Bericht Exkursion Freibad, Planungsstand

Am Samstag den 30.07.2005 fand eine Besichtigung der Naturbäder Bad Orb und Schöllkrippen statt.

Ergebnisse hiervon, im Vergleich zu Herbstein, werden bei beiden Kies- und Pflanzenfilter in separaten Regenerationsteichen eingesetzt und nicht in einem Becken gemeinsam. Bad Orb hat einen Regenerationsteich und Schöllkrippen zwei. In Schöllkrippen ist kein Bademeister mehr erforderlich da es keine Chloranlage gibt, sondern nur ausgebildete Rettungsschwimmer. Das Gutachten für unser Freibad wird von Herr Geisler noch mal überarbeiten.

Zu TOP 2 Backhaus Ottrauer Straße

Am 01.08.2005 war ein Backofenbauer vor Ort, mit dem einen Rundgang durch die Backhäuser durchgeführt wurde. Das Ergebnis hier von ist, dass die Backhäuser in der Ottrauer Straße, sowie in der Breitenbacher Straße, vom Ofen her nicht mehr zu renovieren sind. Auf eine Reparatur kann keinerlei Garantie von Herrn Heuft gegeben werden. Für eine Renovierung veranschlagte er ca. 5.400 Euro und für den Neubau eines Ofens zwischen 15.000 und 18.000 Euro (Angebot folgt). Es wird angedacht nur eines der Backhäuer mit einem neuen Ofen auszustatten, die Entscheidung viel auf das Backhaus in der Breitenbacher Straße. Außerdem ist es möglich die Kosten durch Eigenleistung zu verringern. Ob eine Verschiebung der Bewilligung erfolgen kann muss allerdings noch mit Herrn Kock geklärt werden. Die Bewilligung für eine Renovierung in der Ottrauer Straße liegt vor die Durchführung muss bis zum 15.10.2005 abgeschlossen sein.

Ergebnis zur Außenanlage; Die Maßnahme wird bis zum 15.10.2005 durchgeführt, anheben, bzw. angleichen der Vorfläche um Platz für Sitzgelegenheit zu schaffen und im Bereich davor ein kleiner Grünabschnitt mit Bäumen.

Zu TOP 3 Überarbeitung Ausführung Begrünungsmaßnahmen

Die besprochene Begrünungsmaßnahmen innerorts stellen kein Problem dar. Die drei geplanten Linden Ortsausgang, auf Höhe von Berthold Küttner schon. Hier ist die Forderung seitens der Straßenverkehrsbehörde eine Leitplanke in einer Länge von 100 Metern zu errichten (Kosten 2.500 Euro). Es ist zu Überlegen sie eventuell auf das Privatgrundstück zu pflanzen, da dann die zusätzlichen Kosten nicht anfallen. Geplant sind des weiteren noch 3 Linden in der Lindenstraße und 4 Ahornbäume am Parkplatz beim Schwimmbad. Am Ortsausgang in Richtung Eifa, wird die Hecke vor dem Gasthaus Gischler durch Bäume ersetzt. Im weiteren Straßenverlauf werden noch weitere Bäume auserorts auf der linken Böschung angepflanzt. Die Pflege der Bäume muss durch die Stadt Alsfeld erfolgen, das Anpflanzen soll in Eigenleistung erfolgen. Es ist auf Vorschlag von Herrn Dr.Dennhöfer vorgesehen an der Trafostation wilden Wein anzupflanzen. Absprache mit EAM muss noch erfolgen.

Zu TOP 4 Bericht über Absprache Straßenverkehrsbehörde zur Planung Ortsmitte

Bericht über die Absprache mit Straßenverkehrsbehörde zur Planung Ortsmitte, die Überquerungshilfe ist so weit genehmigt. Desweitern werden auf der Seite der alten Bushaltestelle Parkplätze angelegt und eine Plakatwand aufgestellt. Die alte Haltestelle soll weiterhin als Jugendtreffpunkt dienen. Gegenüber auf der vorhandenen Bushaltebucht sollen 2 Parkplätze in Höhe der Bäckerei entstehen. Auf der Fläche vor dem Gasthaus Gemmer soll ein Quellsteinbrunnen mit Sitzsteinen angelegt werden. Die gesamte Fläche wird gepflastert. Der Platz der vorhandenen Linde wird nicht gepflastert.

Die Schaukästen, der Briefkasten und das Telefon werden am Backhaus angebracht.

Zu TOP 5 Verschiedenes

Ortsvorsteher Uwe Stein bittet nochmals um Vorschläge für die Symbole auf den Ortseingangsschildern. Desweiteren machte er den Vorschlag für einen Dorfladen (eventuell über einen neu zu gründenden Förderverein). Infos sollen in Görzhain eingeholt werden, da dort bereits ein Dorfladen besteht. Nächste Sitzung am 22.08.2005 in der Neuen Schule Lingelbach.

Gez. Björn Siewert

 

Ergebnisprotokoll der 5. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung

Lingelbach am 27.06.2005, 19.30 Uhr

Anwesend waren 15 Lingelbacher Bürger, der OV Uwe Stein, Herr Geißler (Planungsbüro), Herr Hofmann und Herr Hölscher (Amt für Bauen und Umwelt der Stadt Alsfeld), Herr Kock (Abt. Dorf- und Regionalentwicklung).

Zu TOP 1

Herr Hölscher erläutert die bewilligten Maßnahmen für das Jahr 2005:

  • Sanierung des Backhauses Ottrauer Str. (Abschluss und Abrechnung bis zum 15.10.2005)
  • Grünordnerische Maßnahmen
    • Bepflanzung der Ortseingänge von Alsfeld und Breitenbach kommend
    • Ortsdurchfahrt B 62 zwischen Raiffeisen und Friedenseiche beidseitig,
    • Parkplatz Feuerwehr/Freibad
    • Pflanzung einer Linde am Backhaus Ottrauer Str..
  • Planung Ortsmitte (Abschluss Planung ebenfalls bis 15.10.2005)
    • Querungshilfe B 62
    • Verengung der Fahrbahn B 62 durch Bepflanzung im Bereich ehem. Bushaltestelle
    • sonstige Gestaltung Bereich unter der Linde
  • Die Sanierung des Backhauses in der Breitenbacher Str. wird wahrscheinlich erst im nächsten Jahr realisiert werden, ebenso wie der Bau des Kultur- und Mehrzweckhauses in 2006 gestartet werden soll. Die Anträge werden von der Stadt Alsfeld im Frühherbst gestellt um sicher zu stellen, dass die Zuschüsse vom Land Hessen fließen und die Maßnahmen im Frühjahr begonnen werden können.

Herr Kock bat um einen Beschluss des Arbeitskreises zu den Bauvorhaben der ev. Kirchengemeinde Lingelbach:

„Der Arbeitskreis Dorferneuerung bestätigt, dass die Aktivitäten im Gemeindehaus und in dessen Außenbereich deutlich über den originären Aufgabenbereich der ev. Kirche hinausgehen.

Die Maßnahmen am Gemeindehaus und dessen Außenbereich mit erhöhter Förderquote (50 %) wurde vom Arbeitskreis befürwortet.“

Dies wird in den Maßnahmenkatalog nur nachrichtlich aufgenommen und hat finanziell keine Auswirkung auf die weiteren geplanten Projekte.

Herr Geißler hat in der Kostenplanung für eine eventuelle Schwimmbadsanierung die möglichen Anteile an Eigenleistung kalkuliert. Diese würden für die einzelnen Gestaltungsvarianten in etwa

€ 70.000,-- bis € 100.000,-- betragen. Am 30.07.2005 ist ein Besichtigungstermin für die Naturbäder

Bad Orb und Schöllkrippen geplant.

Zu TOP 2

Für die Begrüßungsschilder an den Ortseingängen wird immer noch ein Motiv gesucht, das dauerhaft auf den Schildern zu sehen sein wird. Um Vorschläge wird gebeten.

Zu TOP 3

Nächste Sitzung: Montag, 01.08.2005 um 19.30 Uhr in der Neuen Schule

gez. Tatiana Kurz

 

Ergebnisprotokoll der 4. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung

Lingelbach am 24.05.2005, 19.30 Uhr

Anwesend waren 24 Lingelbacher Bürger, OV Herr Stein, Herr Geißler vom Planungsbüro, Herr Hölscher vom Amt für Bauen und Umwelt der Stadt Alsfeld, Herr Kock von der Abt. Dorf- und Regionalentwicklung.

OV Stein begrüßt die Anwesenden und weißt auf die Maßnahmen hin die bisher durchgeführt wurden.

Top 1 

Herr Geißler stellte die vom Planungsbüro erstellte Gestaltfibel und das Baulücken- und Leerstandkataster vor.

Top 2 

OV Stein berichtet über eine Besichtigung des Schwimmbades in Rosenthal am 09.04.05. Das dortige Schwimmbad wurde von einem Förderverein saniert. Außerdem betreibt der Verein das Bad in Eigenregie, der Bademeister und die Betriebskosten werden von der Gemeinde gestellt.

Herr Geißler stellt verschiedene Varianten zur Schwimmbadsanierung vor.

  • Variante 1 Folienauskleidung mit Technik Anschwemmfilter wie in Rosenthal, Technik passt ins vorhandene Gebäude. Zusätzlich Spielgerät für Kinder. Nichtschwimmerbereich soll vergrößert werden.
  • Variante 2 Becken wird längs geteilt, Wasserwand. Klärung erfolgt über ein 300 m² Ökobecken, Wasserspiele für Kinder, Folienauskleidung.
  • Variante 3 Edelstahlbecken mit Längstrennung, zusätzliche Kinderbecken und Spielgeräte.
  • Kosten: Variante 1:  670.000 €, Variante 2:  410.000 €, Variante 3:  980.000 € 

Zur Entscheidungsfindung sollen weitere Bäder inspiziert werden. Samstags, Termin kommt von Herrn Geißler, Interessierte haben sich in Liste eingetragen. Der Anteil der in Eigenleistung erbracht werden könnte wird von Architekt Geißler errechnet. Es wird über die Kostensituation diskutiert.

 

Top 3 

Bewilligungsbescheide sind da für:

Planung Gestaltung Ortsmitte, die Planung muss bis 15.10.2005 vorliegen, Grünordnung Ortseingänge bis 2006. Pflanzung von Bäumen an der B 62, Sportplatz, Raiffeisen bis Kaiser Wilhelm Eiche, Ortseingang von Alsfeld.

Anträge wurden noch für Backhaussanierung und den Ausbau der Schule mit neuen Sanitäranlagen und dem Jugendraum gestellt sind aber noch nicht Bewilligt.

Im privaten Bereich wurden bis jetzt 80.000 € Fördermittel gewährt, die Investitionen von 330.000 € ausgelöst haben.

Top 4

Nächste Sitzung am Montag, den 27. Juni 19.30 Uhr in der neuen Schule.

Zwei Schilder (Abm. ca. 2.30 m x 1.10 m, Rahmen stehen bei Lothar Schneider) für die Ortseingänge sollen gestaltet werden. Vorschläge bitte bis zur nächsten Sitzung bitte mitbringen.

gez. Uwe Stein

Ergebnisprotokoll der 3. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung

Lingelbach am 05.07.2004

Anwesend waren 22 Lingelbacher Bürger, OV Herr Stein, Herr Geißler vom Planungsbüro, Herr Hölscher und Herr Hoffmann vom Amt für Bauen und Umwelt der Stadt Alsfeld, Herr Zimmer von der Abt. Dorf- und Regionalentwicklung, sowie Herr Bürgermeister Diestelmann.

Tagesordnung:

Top 1 Kultur- und Mehrzweckhaus, überarbeitete Planung für Umbau

Top 2 „Pädche“, Arbeits- und Zeitplan

Top 3 Verschiedenes (u. a. Dorf- und Kinderfest am 05.09.2004)

Top 1 

Herr Geißler stellte den überarbeiteten Entwurf des Kultur- und Mehrzweckhauses vor.
Dieser wurde nochmals diskutiert. Es wurden weitere Änderungsvorschläge im Theken- und Küchenbereich, sowie im Bereich Saalöffnung zum Außengelände nach Westen, durchgesprochen, welche durch Herrn Geißler noch in die Planung aufgenommen werden.
Die Vertreter der ortsansässigen Vereine erklärten sich mit der Planung weitgehend einverstanden. Der Tischtennisclub bekräftigte nochmals die Notwendigkeit des Einbaus von Duschen im Sanitärbereich.

Top 2 

Die Ausführung des Projektes „Pädche“ nimmt konkrete Formen an. Herr Geißler hat einen Zeit- und Arbeitsplan erstellt. Die Ausschreibung und Vergabe der Aufträge für Material und Unternehmerleistungen sollen bis zur 29. KW abgeschlossen sein. Ab der 31. bis zur 33. KW sollen die Unternehmerleistungen (Erdarbeiten, Kabelverlegung, etc.) erledigt werden.
In der 34. bis 36. KW ( Mitte bis Ende August) sind in Eigenleistung die Pflasterarbeiten und die Wegbefestigung in Form der „wassergebundenen Decke“ zu erbringen.
Die Leuchtenmontage durch die EAM soll in der 37. KW erfolgen, d. h. das Projekt wird bis ca. Mitte September abgeschlossen sein. Abrechnung erfolgt bis zum 30.09.2004

Am Samstag, den 10.07.2004, wird durch die Lingelbacher Bürger das vorhandene Pflaster im Eingangsbereich Breitenbacher Straße sowie die vorhandene Bepflanzung im Durchgangsbereich entfernt werden, damit die beauftragten Firmen die notwendigen Erdarbeiten durchführen können.

Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, welche über die Auswahl der Lampenfarbe entscheiden soll. Termin: Dienstag, 06.07.2004 18:00 Uhr

Top 3 

Die Ausschreibungen zum Bau der neuen Bushaltestelle in der Königsstr. laufen ab der 28. KW.

Es wurde weiterhin angesprochen, dass bei der Gestaltung der Ortsmitte ein Stromanschluss in diesem Bereich gelegt werden müsse. Herr Geißler will dies mit der EAM abklären.

Ein Termin für die nächtste Sitzung des Arbeitskreises wird kurzfristig bekannt gegeben. Alle Anwesenden wurden aufgefordert, mögliche Helfer für die Arbeiten am Projekt „Pädche“ anzusprechen.

gez. Tatiana Kurz

 

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Ergebnisprotokoll der 2. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung Lingelbach
am 27.05. 2004

Anwesend waren 18 Lingelbacher Bürger, der Ortsvorsteher Herr Stein, Herr Kock von der Abt. Dorf- und Regionalentwicklung und Herr Geißler vom Planungsbüro.

Tagesordnung:

Top 1 Kultur- und Mehrzweckhaus

Top 2 „Pädche“

Top 3 Verschiedenes

Top 1

Die Bewilligung für die Planung wurde erteilt. Der Bauantrag muss bis spätestens 15. Oktober 2004 gestellt werden, d.h. bis September soll die Planung abgeschlossen sein. Als Termin für Abschluss des ausschreibungsverfahrens wurde der 15. Oktober 2005 festgesetzt.
Durch Herrn Geißler wurden 2 Varianten zur Gestaltung des Kultur- und Mehrzweckhauses vorgestellt.
Favorisiert wurde Variante 1 mit Eingang auf der Westseite des Grundstückes, da diese eine Vorteilhaftere Nutzung des Grundstückes bietet, Öffnung zum Spielplatz bzw. zur Wiese!
Über einige Änderungen wurde diskutiert. Ein überarbeiteter Plan wird der nächsten Sitzung in ca. 4 Wochen durch Herrn Geißler vorgestellt. Vorher soll in einem Gespräch mit den Vertretern der Stadt Alsfeld der Entwurf besprochen werden.
Zur nächsten Arbeitskreissitzung werden weiterhin die Vertreter der ortsansässigen Vereine eingeladen, um mit diesen die Gestaltung des Kultur- und Mehrzweckhauses abzugleichen und optimale nutzungsmöglichkeiten zu erreichen.

Top 2

Die Bewilligung für die Durchführung der Baumaßnahmen wurde erteilt (förderfähige kosten ca. 16.000,00 €). Es sind ca. 8.000,00 € an Eigenleistung zu erbringen.
Die Ausschreibung für Material und Unternehmerleistungen sind abgeschlossen. Baubeginn könnte in 4-6 Wochen sein.

Top 3

- Herr Geißler erstellt einen ablaufplan, um zeitlich abschätzen zu können, wann welcher Bauabschnitt begonnen werden kann.

- am 10 Juni 2004 findet ein Backhausfest statt. Der Erlös soll in die Erhaltung der Backhäuser von Lingelbach fließen.


aufgestellt: Lingelbach, den 4.06.2004

Tatiana Kurz
   und
Björn Siewert

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Ergebnisprotokoll der 1. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung

Lingelbach am 17.02. 2004

Anwesend waren 21 Lingelbacher Bürger, der Ortsvorsteher Herr Stein, Herr Hölscher Stadt Alsfeld, Herr Kock von der Abt. Dorf- und Regionalentwicklung und Herr Geißler vom Planungsbüro.

Tagesordnung:

Top 1 Festlegen der Arbeitsweise und Organisation des Arbeitskreises

Top 2 Maßnahmen 2004

Top 3 Verschiedenes


Top 1
Die Organisation des Arbeitskreises begann mit der Wahl eines Sprechers und dessen Stellvertreter. Nachdem man sich auf Blockwahl geeinigt hatte, wurden Jürgen Berger und Uwe Stein als gleichberechtigte Sprecher mit 0 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen gewählt.

Zu Protokollführer und Stellvertreter wurden Tatiana Kurz und Björn Siewert gewählt, ebenfalls mit

2 Enthaltungen und 0 Gegenstimmen.

Top 2
Festlegung des ersten Projektes, „Pädche“ .
Ortstermin für eine Begehung: 26. Februar 2004 um 15:00 Uhr.
Handlungsmaßnahmen hier: Vorgesehen sind eine feine Schotterung (wassergebundene Decke), Randsteine und Beleuchtung. Hierfür erscheint eine Koppelung an die allgemeine Straßen-beleuchtung am sinnvollsten. Ein Mitarbeiter der EAM sollte daher an dem Ortstermin teilnehmen.

Bei dem Projekt Mehrzweckhaus warten wir noch auf die Bewilligung, dann folgt die Erstellung des Bauplanes und bis zum August 2004 soll der Bauantrag gestellt werden.

Die Verlegung der Bushaltestelle in die Königsstraße soll bis nach den Sommerferien fertig gestellt sein.

Ebenfalls beantragt ist die Bewilligung der Gelder für das Gutachten „Dorfbad“

Top 3
Der Anbau des Stuhllagers am Sportheim wurde nochmals angesprochen, wobei Herr Kock hier noch mal ganz klar betonte, dass es sich hier um einen Verein handelt und dass die Dorferneuerung keine Vereinsförderung durchführt.

aufgestellt: Lingelbach, den 24.02.2004

Tatiana Kurz
   und
Björn Siewert

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Dorferneuerung in Lingelbach:

"Start frei!" für kommunale und private Maßnahmen

Informationsveranstaltung
 - Bis zu 30 % Förderung bei Privatmaßnahmen möglich
 - DE-Programm läuft bis zum Jahre 2011

Lingelbach (gk).“Start frei – jetzt geht es in die Phase der Umsetzung!“ Die planerische Phase der Dorferneuerung ist vorbei,
die Zielsetzungen und Handlungsfelder  stehen nach Abschluss der Konzeptentwicklung fest. „Lingelbach ein Dorf für jung
und alt mit Tradition und Zukunft!“ lautet das Leitbild, das  jetzt mit Leben erfüllt werden muss. Bürgermeister Herbert
Diestelmann hatte Beginn der Informationsveranstaltung im Gasthaus Gemmer vor etwa 60 Bürgerinnen und Bürger deutlich
gemacht, dass Lingelbach  sich in den nächsten Jahren verändern wird – wie, das haben die Lingelbacher selbst „in der Hand“,
sie entscheiden, was sich und wie es sich im Rahmen des Programms Dorferneuerung verändert, erklärte Bürgermeister
Herbert Diestelmann. Die Dorferneuerung läuft bis zum Jahre 2011.
 

Der Schwerpunkt der Information an diesem Abend lag bei der Förderung von Privatmaßnahmen. Zuvor allerdings gab
Architekt Karlheinz Geißler, der mittlerweile auch Berater der Stadt Alsfeld für die Dorferneuerung in Lingelbach ist,
einen kleinen Rückblick auf die Tätigkeit der Arbeitsgruppen und die damit verbundenen kommunalen Zielsetzungen.
Das Konzept steht fest, es wurde fast ein Jahr nach der Überreichung des Bewilligungsbescheides durch Minister
Dieter Posch (5.12.2002) am 5.11.2003 vorgestellt und abgestimmt. Dabei ist der förderungsfähige Gesamtinvestitionsbedarf
auf 729 000 € festgelegt worden. Wichtige Maßnahmen, darunter der Um- und Ausbau der alten Schule zu einem
Kulturzentrum mit multifunktionalem Charakter, sind anerkannt worden. Man müsse nunmehr auch seitens der
Gremien Prioritäten setzen, die finanziellen Voraussetzungen schaffen und beginnen. Anhand einer Karte zeigte
Karlheinz Geißler dann den Geltungsbereich des Dorferneuerungsgebietes.

30 Prozent Zuschuss bei Privatmaßnahmen
Einige Bilder  mit Beispielen von Privatmaßnahmen schafften dann den Übergang zum Vortrag über die möglichen Förderungen.

 

Margit Wagner vom Amt für Dorferneuerung und Regionalentwicklung (jetzt: Amt für den ländlichen Raum) erläuterte
die Grundlagen.  Gefördert werden Sanierung und Erhaltung von Bausubtanz mit ortsbildprägendem und
landschaftsbestimmendem Charakter, Schaffung von abgeschlossenem Wohnraum, Gestaltung von Hof-, Garten- und
Grünflächen, Investitionen von Erhaltung und Neuansiedlung von wohnortstättennahen Arbeitsplätzen und Erhaltung,
Wiederherstellung und Neuanlage wichtigen ortsbildprägenden Elementen.  Margit Wagner stellte auch fest, dass es dabei
immer nur um solche Anlagen und Maßnahmen geht, die ehemals in landwirtschaftlichen Gebäuden bestanden. Das bedeutet,
dass der Bezug zur Landwirtschaft in früherer Zeit schon gegeben sein muss.  Alles müsse allerdings immer im Einzelfall
geprüft werden.
Die Höhe der Förderung bezifferte Margit Wagner auf 30 Prozent, max. 20.400 € je Einzelmaßnahme. Bei der Schaffung von
Wohnraum oder von wohnortnahen Arbeitsstätten gibt es eine andere Bemessungsgrundlage. Auch wenn man jetzt mit
der privaten Förderung beginnen kann, muss festgestellt werden: „Kein Beginn  der Maßnahme vor Erhalt eines
Bewilligungsbescheides!“ Und dazu ist es immer notwendig, dass man vorher  die kostenlose Beratung von
Karlheinz Geißler wahrnehmen muss, der jedem Bürger helfend zur Seite steht und  aufgrund der geltenden Vorschriften
eine entsprechende Prüfung vornimmt. Eigenleistung, so ergab eine Nachfrage aus der Versammlung, wird nicht gefördert;
dann lediglich die Materialkosten. Karlheinz Geißler, der seither an der Konzeptentwicklung aktiv mitgewirkt hat, 
wird ab sofort mit der Beratung beginnen.

Man kann Karlheinz Geißler  telefonisch unter 06631/73119 oder
per E-Mail unter ruhl-geissler@t-online erreichen.

Ortsvorsteher Uwe Stein machte zum Ende der Versammlung deutlich, dass Lingelbach die Chancen, die sich auch dem
Programm Dorferneuerung ergeben, auch wahrnehmen werde. Das Ortsbild wird sich verändern, die Lebensqualität und
der Lebensraum verbessern. Er forderte alle Bürgerinnen und Bürger, sich auch weiterhin aktiv in die Maßnahmen der
Dorferneuerung einzubringen.

                                              <nach oben>

Ergebnisprotokoll der 11. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach
am 17.11.2003

Anwesend waren 17 Lingelbacher Bürger, der Ortsvorsteher Herr Stein, Herr Michael Hölscher Stadt Alsfeld, Herr Geißler vom Planungsbüro 

Tagesordnung:

  • 1. Protokoll der letzten Sitzung
  • 2. Bericht über Finanzierungsgespräch mit der IBH vom 05.11.2003
  • 3. Verschiedenes/Termine
  • TOP 1, Protokoll der letzten Sitzung:

keine Ergänzungen, Änderungen

 

TOP 2, Bericht über Finanzierungsgespräch mit der IBH vom 05.11.2003

Im Gespräch wurde ein förderfähiger Gesamtinvestitionsrahmen in Höhe von 729.000,00 € festgelegt. Von diesen Investitionen fördert die IBH 70 % der Rest wird über die Stadt Alsfeld finanziert.

 

Top 3 Verschiedenes/Termine

Der Termin für die Bürgerversammlung, in der über das erstellte Dorferneuerungskonzept und die Möglichkeiten für private Maßnahmen berichtet werden soll, wird auf den 16. Januar 2004, 19.30 Uhr im Gasthof Gemmer festgelegt.

 

aufgestellt: Lingelbach, den 20.01.2004

Uwe Stein

                                              <nach oben>

Ergebnisprotokoll der 10. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach
am 06.10.2003

Anwesend waren 21 Lingelbacher Bürger, der Ortsvorsteher Herr Stein, Herr Geißler vom Planungsbüro, (s.a. Anlage Anwesenheitsliste)

 

Tagesordnung:

  • 1. Protokoll der letzten Sitzung
  • 2. Vorstellung des Massnahmenkatalogs mit Kostenansätzen
  • 3. Arbeitskreis Dorferneuerung
  • 4. Verschiedenes/Termine

TOP 1, Protokoll der letzten Sitzung:

keine Ergänzungen, Änderungen

 

TOP 2, Vorstellung des Maßnahmenkatalogs mit Kostenansätzen, Zeitfenster Umsetzung

Der mit der Abt. DE/RE beim Landrat des Vogelsbergkreises und der Stadtverwaltung abgestimmte Maßnahmenkatalog wurde vorgestellt, Maßnahmekatalog s. Anhang

 

Top3 Arbeitskreis Dorferneuerung

Zur Mitarbeit im Arbeitskreis Dorferneuerung haben sich folgende Personen eingetragen, Arbeitsweise wird beim ersten Treffen Anfang 2004 festgelegt.

Name

Vorname

Straße

 Wohnort

Fon privat

Becker

Herbert

Rimbergstr. 9

Lingelbach

06639 1718

Eurich

Gerhard

Hemberstr. 26

Lingelbach

06639 1477

Gischler

Ralf

Hembergstr. 8

Lingelbach

06639 1738

Hebel

Heinrich

Hohentorstr. 7

Lingelbach

06639 919401

Hebel

Gerd

Hohentorstr. 7

Lingelbach

06639 919400

Kreiß

Georg

Poststr. 4

Lingelbach

06639 1202

Kurz

Tatjana

Grebenauer Str. 1

Lingelbach

06639 8540

Kurz

Klaus

Königsstr. 2

Lingelbach

06639 8678

Lippert

Gerhard

Grebenauer Str. 1

Lingelbach

 

Neusel

Ingrid

Hembergstr. 14

Lingelbach

06639 1717

Ritter

Klaus

 

Lingelbach

 

Schäfer

Norbert

Grebenauer Str. 6

Lingelbach

06639 1375

Schneider

Dietmar

Hembergstr.

Lingelbach

06639 919025

Schneider

Monika

Rimbergstr. 10

Lingelbach

06639 487

Siewert

Björn

Breitenbacher Str. 21

Lingelbach

06639 919224

Siewert

Jutta

 

 

 

Stein

Uwe

Heiligengraben 4

Lingelbach

06639 919258

Wettlaufer

Arno

Konroder Weg 5

Lingelbach

06639 919407

TOP 5 Verschiedenes/Termine

  • Nächste Sitzung am 17.11.2003, Abschluß Dorfentwicklungskonzept, 19.30 Uhr, Neue Schule
  • Dem Leitbild für die Dorferneuerung in Lingelbach steht folgender Slogan vor:
  • LINGELBACH – EIN DORF FÜR JUNG UND ALT MIT TRADITION UND ZUKUNFT

aufgestellt: Alsfeld, den 28.09.2003

Karlheinz Geißler

                                              <nach oben>

Ergebnisprotokoll der 9. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 22.09.2003

Anwesend waren 21 Lingelbacher Bürger, der Ortsvorsteher Herr Stein, Herr Lorenz Kock von der Abt. Dorf- und Regionalentwicklung , Herr Geißler vom Planungsbüro, (s.a. Anlage Anwesenheitsliste)

Tagesordnung:

  • 1. Protokoll der letzten Sitzung
  • 2. Vorstellung des Massnahmenkatalogs mit Kostenansätzen
  • 3. Bildung des Arbeitskreises Dorferneurung
  • 4. Leitbild
  • 5. Verschiedenes/Termine

TOP 1, Protokoll der letzten Sitzung:

keine Ergänzungen, Änderungen

TOP 2, Vorstellung des Massnahmenkatalogs mit Kostenansätzen

Dieser Tagesordnungspunkt wurde auf die nächste Sitzung verschoben, da zuvor in Absprache mit der Abteilung Dorf- u. Regionalentwicklung die Förderfähigkeit einzelner Projekte noch abzustimmen ist. Reine Sanierungs- bzw. Renovierungsmassnahmen, sowie reine Straßenbau- bzw. Erhaltungsarbeiten werden nicht gefördert.

Top3 Bildung des Arbeitskreises Dorferneuerung

Der Arbeitskreis Dorferneuerung (AK DE) ist zur Aktivierung, Koordinierung und Begleitung der Umsetzungsphase in den nächsten 8 Jahren erforderlich. Der AK DE hat beratende Funktion für die Entscheidungsträger und die zur Durchführung der DE einzuschaltetenden ExpertInnen.

Der Aufgabenbereiche liegen:

In der Beratung der städtischen Gremien

Inder Beratung von Experten

In dem Aktivieren und Informieren der Bevölkerung von Liederbach

Im Vorantreiben und Begleiten der Projekte und Maßnahmen

Die im Arbeitskreis tätigen Personen sollten:

Über die Projekte und Maßnahmen informiert sein

Aktuelle Projektschwerpunkte repräsentieren

Über Akzeptanz in der Bevölkerung verfügen

Zeit für die Arbeit im Arbeitskreis mitbringen

Bereit sein im Team zu arbeiten

Der Arbeitskreis hat seine Arbeitsweise noch festzulegen:

Ort der Arbeitstreffen

Anzahl der Arbeitstreffen, Turnus der Arbeitstreffen

Termin der ersten Sitzung

Festlegen der Organisation: Anzahl der SprecherInnen- und VetreterInnen, ProtokollantIn, Art der Benennung

Art der Einladung

Stadt Alsfeld und Abt. DE/RE sollen über die Ergebnisse informiert und ggf. zu den Sitzungen eingeladen werden.

Für die Mitarbeit im Arbeitskreis Dorfereneuerung haben sich folgende Personen eingetragen

Name, Vorname

Adresse

Fon, Fax, e-Mail priv.

Fon, Fax, e-Mail dienstl.

Stein, Uwe

 

 

 

Lippert, Gerhard

 

 

 

Kreiß, Georg

 

 

 

Wettlaufer, Arno

 

 

 

Neusel, Ingrid

 

 

 

Schneider, Monika

 

 

 

Siewert, Björn

 

 

 

Schäfer, Norbert

 

 

 

Kurz, Klaus

 

 

 

Gischler Ralf

 

 

 

Becker, Herbert

 

 

 

Kurz, Tatjana

 

 

 

Weitere Personen können mitarbeiten, die Liste soll in der nächsten Sitzung ergänzt werden, erste Festlegungen zur Organisation des AK DE getroffen werden.

TOP 4 Leitbild

Die Leitbilddiskussion wurde aus Zeitgründen verschoben.

TOP 5 Verschiedenes/Termine

Nächste Sitzung am 06.10.03, 19.30 Uhr, Neue Schule

aufgestellt: Alsfeld, den 28.09.2003

Karlheinz Geißler

                                              <nach oben>

Ergebnisprotokoll der 8. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 01.09.2003

Anwesend waren 17 Lingelbacher Bürger, der Ortsvorsteher Herr Stein, Herr M. Hölscher ,Technisches Bauamt der Stadt Alsfeld, Herr Geißler vom Planungsbüro, (s.a. Anlage Anwesenheitsliste)

 

Tagesordnung:

1.       Protokoll der letzten Sitzung

2.       Arbeitsgruppen/ Projektbeschreibung

3.       Verschiedenes/Termine

 

TOP 1, Protokoll der letzten Sitzung:

keine Ergänzungen, Änderungen

 

TOP 2, Arbeitsgruppen/ Projektbeschreibung

In den Arbeitsgruppen, Dorfbild, Kultur/Soziales und Naturraum/Ökologie wurden die einzelnen  Projekte besprochen und konkretisiert, die Arbeitsergebnisse schriftlich niedergelegt und dem Moderator übergeben um diese in das DE Konzept einzuarbeiten.

 

Top3 Verschiedenes/Termine

Nächster Sitzungstermin 22.09.2003  , 19.30 Uhr,  Neue Schule, Erläuterung des Maßnahmenkatalogs, Bildung des Arbeitskreises Dorferneuerung

Die Westertanzgruppe erwägt die ständige Errichtung einer Westerkulissenstadt mit integrierten Vereinsräumlichkeiten, nachdem das diesjährige Westertreffen ein großer Erfolg war und der Initiative eine Begeisterungswelle entgegenschlug. Die Initiative erhofft sich damit ein Zentrum der Westerfreunde zu schaffen, das auch unter touristischen Gesichtspunkten interessant ist.

Möglich ist zum einen die Nutzung einer innerörtlichen Scheune, als ideal wird jedoch die Errichtung außerhalb der Ortslage betrachtet (Quetschedell), die Nutzung des Umfeldes der „Neuen Schule“ für die 2 jährig statt findenden Westerntreffen wird nach deren Umbau und Erweiterung nur noch räumlich eingeschränkt möglich sein.

  

aufgestellt: Alsfeld, den 09.09.2003

  

Karlheinz Geißler

                                              <nach oben>

Ergebnisprotokoll der 7. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 28.07.2003

Anwesend waren 21 Lingelbacher Bürger, der Ortsvorsteher Herr Stein, Herr M. Hölscher ,Technisches Bauamt der Stadt Alsfeld, Herr Geißler vom Planungsbüro, (s.a. Anlage Anwesenheitsliste)

Tagesordnung:

1.       Protokoll der letzten Sitzung

2.       Massnahmenkatalog und Prioritäten

3.       Verschiedenes/Termine

TOP 1, Protokoll der letzten Sitzung:

keine Ergänzungen, Änderungen

TOP 2, Massnahmenkatalog und Prioritäten

Der Massnahmenkatalog wurde im Plenum besprochen und anschließend mittels Punkteverteilung (Jeder Teilnehmer hatte 8 Punkte zu vergeben) die Prioritäten vergeben. Der Massnahmenkatalog incl. Prioritätenliste sieht wie folgt aus:

DORFERNEUERUNG LNGELBACH

ENTWURF

MASSNAHMEN-

KATALOG

01.09.2003

lfd.
Nr.

Projekt

Ziel / Zweck

Projektdurchführung

Projekt-

Betreuer/in

Punkte

Priorität

1.

Dorfbild

1.1

Gestaltung der Ortsmitte

Der Platz soll als historische Ortsmitte besser erkennbar  und gestaltet sein.

-Anwohnerversammlung durchführen.
-Teilbereichsplanung ggf.
Einbeziehung des Anwesens
Becker

4

11a

1.2

Umfeldgestaltung "Neue Schule"

Verbesserung der Stellplatzsituation,

Verbesserung der Grün-     ordnung Spielplatz

9

7

1.3

Platzgestaltung Hohentorstr.

- Innerörtlicher Treffpunkt

-Entsiegelungs- und Begrünungsmassnahmen

-Anwohnerversammlung durchführen

-Teibereichsplanung

8

8a

1.4

Umfeld Sporplatz- Sportheim

- Gestalt- und Funktionsverbesserung, Grünordnung, Flächenbefeestigung, Stellplätze ,

- Teilbereichsplanung

0

14a

1,5

Stuhllager Sportheim

-Funktionsverbesserung

- Teilbereichsplanung

0

14b

1.8

Friedhof

- Gestalt- und Funktionsverbesserung

- Teilbereichsplanung

8

8b

1.9

Ortskernentwicklung

- Bauflächenpotential ermitteln

- Vermarktung  verbessern

- Baulückenkataster erstellen

- Städtebaulichen Rahmenplan erstellen

- ggf Bebauungsplan

0

14c

2.

Kultur/ Soziales

2.1

Kultur- und Mehrzweckhaus

Schaffen von zeitgem. , ausreichend großen Räumlickeiten für Vereine und Veranstaltungen

- Kulturelles Leben erhalten, fördern und ausbauen

Räume für die Jugend:

Erweiterung der Räimlichkeiten, Schaffen von sanitären Einrichtungen

 

Standort: Neue Schule,
Art der Ausführung klären:
- Umbau u. Erweiterung
des bestehenden
Gebäudes oder Neubau

37

1

2.2

Backhäuser

Plegen und Sanierung der örtlichen Backhäuser

- Massnahmenkatalog zusammenstellen

1

13a

2.4

Freibad

-Freizeitangebot- Dorfidentität erhalten

 

- Bestandsaufnahme, Vorplanung

- Teilbereichsplanung

26

2

2.5

örtliche Initiativen:

Theatergruppe

Backhausinitiative

Schwimmbadinitiative

Lingelbacher Markt

bestehende Initiativen fördern und  stärken

4

11b

2.6

Baumassnahmen

der ev. Kirchengemeinde:

- Aussensanierung Gemeindehaus mit Außenanlage

-Aussensanierung

Pfarrhaus

Aussensanierung Kirche

- Gestalt- und Funktionsverbesserung

- Erhalt der Bausubstanz

kommunalersetzende Massnahmen ?

1

13b

2.7

Stromasnchluß Grillhütte

11

6

3.

Verkehr/Wirtschaft

3.1

Bushaltestellen

- Verbesserung der Sicherheit

 

-Entscheidung über Alternativvorschläge treffen

a.) Buswendeplatz und Wegfall der Haltestelle aus Richtung Alsfeld

b.) Verlegen der Bshaltestelle in die Königsstr.

C.) Verlegen der Bushaltestelle an das Freibad

21

3

3.2

Durchgangsstr.

B 62

Verkehrsberuhigung

- Erstellen eines Verkehrskonzepts unter Berücksichtigung von Geschwindigkeitsmessanlahen und innerörtlicher strassenbegleitender Bepflanzung

18

4

3.3

Fußweg Teichgartenstr.- Breitenbacher Str.

S`Längche

Erhalt und Ausbau der wichtigen fußläufigen Verbindung

- Teilbereichsplanung

5

10

3.4

In den Biedegärten

Herstellen einer innerörtlichen Erschließungsstraße

- Teilbereichsplanung

2

12a

3.5

Innerörtliche Straßen

Straßenbelag- Körper

 sanieren

- Sanierungskonzept erstellen

2

12b

4.

Naturraum/Ökologie

4.1

Ortseingänge

Grünordnerische Massnahmen zur opt. Einengung- Reduzierung der Einfahrtsgeschwindigkeit

- Teilbereichsplanung

6

9

4.2

Ortsdurchfahrt

Breitenbacher Str.

Grünordnerische Massnahmen zur opt. Einengung

- Teilbereichsplanung

12

5

4.3

Lindenstr.

einseitige Baumpflanzung

-Anwohnerversammlung durchführen
Abstimmung mit Umwelt-
beauftragten der Stadt

0

14d

4.4

Ottrauer Str.

Anlegen einer Obstwiese

- Ortsrandeingrünung

- Grundstückseigentümer beteiligen
Abstimmung mit Umwelt-
beauftragten der Stadt

1

13d

4.5

Parkplatz am Freibad 

und Lingelbach

Verbesserung der Grünordnung:

Randbepflanzung nach Süden

naturnahe Uferbepflanzung

Gewässer- Renaturierung

- Teilbereichsplanung

 

0

14e

In der nächsten Sitzung sollen in Gruppenarbeit die einzelnen Projekte entsprechend dem vorgegebenen Projektblattt- Schema inhaltlich genauer gefasst werden, als auch die ProjektbetreuerInnen benannt werden.

Top3 Verschiedenes/Termine

Nächster Sitzungstermin 01.09.2003  ,  19.30 Uhr,  Neue Schule

aufgestellt: Alsfeld, den 18.08.2003

Karlheinz Geißler
                                              <nach oben>

Ergebnisprotokoll der 6. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 14.07.2003 Ortsrundgang 18:30- 22:30

 

Anwesend waren 18 Lingelbacher Bürger, der Ortsvorsteher Herr Stein, Herr M. Hölscher ,Technisches Bauamt der Stadt Alsfeld, Herr Geißler vom Planungsbüro, Herr Kock vom Landrat des VB, Abt DE/RE. (s.a. Anlage Anwesenheitsliste)

 

Tagesordnung:

 

1.       Protokoll der letzten Sitzung

2.       Massnahmenkatalog und Prioritäten

3.       Leitbild

4.       Verschiedenes

 

TOP 1, Protokoll der letzten Sitzung:

keine Ergänzungen, Änderungen

 

TOP 2, Massnahmenkatalog und Prioritäten

Der Tagesordnungspunkt wurde fallen gelassen, da zu erst einmal die Projekte Freibad und Dorfzentrum abschließend zu behandeln sind.

Zum Freibad:

Nach dem Bericht über die Exkursion zum Ulrichsteiner Naturbad und der anschließenden Diskussion wurde per Handzeichen ein Stimmungsbild zu der Frage Naturbad oder konventionelles Bad eingeholt:

17 Stimmen für konventionelles

1 Stimme dagegen

1 Stimme Enthaltung

Für Sanierung des Freibad soll eine Vorplanung mit Kostenermittlung erstellt werden, die im Rahmen der Dorferneuerung gefördert werden kann. Auch eine Förderung der Sanierung und Modernisierung des Freibades ist unter Umständen im Rahmen der Dorferneuerung förderfähig.

Zum Dorfzentrum:

Nach einer Diskussion über den besten Standort wurde ebenfalls per Handzeichen ein Stimmungsbild zur Standortfrage eingeholt:

17 Stimmen Standort Neue Schule

1 Stimme Scheune Becker

1 Stimme sowohl als auch

 

Top3 Leitbild

Die Entwicklung des Leitbildes soll Spaß machen, das kann man nicht über’s Knie brechen

 

Top 4 Verschiedenes

¨      Das Votum des Arbeitskreises zu den beiden o.g. Punkten soll in der Bürgerversammlung am 8.8.2003 vorgestellt werden

¨      Herr Stein teilt mit, daß die bisherige Telefonzelle abgebaut wird und durch eine sogenannte öffentliche Telekommunikationsstelle ersetzt werden wird. Hierfür kann vom Ort eine Standortvorschlag gemacht werden. Die Gestaltung und der Standort der Aushänge- Kästen  sollen in diesem Zusammenhang mit bedacht werden, soll bei der nächsten Sitzung nochmals besprochen werden.

Nächster Sitzungstermin 28.07.03, 19.30 Uhr, Neue Schule

aufgestellt: Alsfeld, den 24.07.03

Karlheinz Geißler
                                              <nach oben>

Ergebnisprotokoll der 5. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach
am 16.06.2003 Ortsrundgang 18:30- 21:00

Anwesend waren 30 Lingelbacher Bürger, der Ortsvorsteher Herr Stein, Herr Dipl.-Ing Dimrotrh ,Stadtplanungsamt der Stadt Alsfeld, Herr Geißler vom Planungsbüro. (s.a. Anlage Anwesenheitsliste)

Tagesordnung:

1. Ortsbesichtigung Freibad

2. Ortsrundgang zu den Standorten Dorfzentrum- Bürgerhaus

3. Bericht Verkehrsschau

4. Verschiedenes

TOP 1, Ortsbesichtigung Freibad:

Da viele Teilnehmer sich den Umbau des Freibades zum Naturbad nicht gut vorstellen können wurde vereinbart, daß eine Arbeitsgruppe eine Besichtigung des Ulrichsteiner Naturbades vornimmt und sich die Kosten und den Betrieb des Bades dort von dem Betreiber erläutern läßt. Herr Geißler holt einen Kostenvoranschalg für die Erneuerung der Umwälztechnik bei einer Fachfirma ein. Hernach soll eine Entscheidung des Arbeitskreises DEK über die Art und Weise des Projektes Freibad getroffen werden. Daß das Freibad, in welcher Form auch immer, erhalten werden soll steht außer Frage.

TOP 2, Ortsrundgang zu den Standorten Dorfzentrum- Bürgerhaus

Scheune Becker
Die Gebäude und das Grundstück wurden besichtigt, die Planungsvarianten: 1. Umbau des gesamten bestehenden Komplexes mit denkmalgeschützten Gebäude und Anbau anno 1938; 2. Abbruch des Anbaus und 1- geschoßiger Neubau von Nebenräumen, Nutzung des denkmalgeschützten Scheunengebäudes mit Saal, erläutert.
Der Standort ist zu begrüßen, da damit die Ortsmitte neu gestaltet werden könnte. Die Lösung Scheune Becker ist die kostenaufwendigste Variante, das Grundstück befindet sich in Privateigentum, der Eigentümer ist gegebenenfalls bereit das Grundstück zu verkaufen; Verkaufsbedingungen wären noch zu verhandeln.

Sportheim
Ein Umbau des Sportheims ist nicht sinnvoll. Es wären die dorfgemeinschaftlichen Räume incl. der Nebenräume neu zu erstellen, der Umfang der Maßnahme käme einer Baumaßnahme an der „Neuen Schule“ zumindest gleich. Der Standort Sportheim wurde daher einvernehmlich fallen gelassen und steht nicht weiter zur Diskussion.

Top 3, Bericht Verkehrsschau

Termin vom 16.06.03, 9.00 Uhr mit AK DEK, Vertretern von ASV, Polizei, VBV, Stadtbauamt, Bauausschuß, Ordnungsamt

Ortseingänge- B62
- Einer festen Blitzanlage kann zugestimmt werden, Standorte sind noch festzulegen, die Stadt Alsfeld wird Betreiber, es sollen feste Aufstelleinrichtungen (Starenkästen) im gesamten Stadtgebiet eingerichtet werden, die Anlage soll an wechselnden Standorten eingesetzt werden

Ortseingang von Breitenbach:
Baumpflanzung außerorts sollten aus Sicherheitsgründen mit möglichst großem Abstand zur Fahrbahn erfolgen (12 m) , Anpflanzungen im Bereich von Böschungen können näher an der Fahrbahn stattfinden (3 m), Hecken sind zu bevorzugen, da bei einem Unfall die Fahrzeuge gebremst werden.
- Baumpflanzungen innerorts bis 1 m an die Fahrbahn möglich.

Ortseingang von Eifa, mit Bushaltestelle:
Die Ausfahrt aus dem Kornröder Weg ist unübersichtlich, daher sollte die Hecke zurückgeschnitten werden, oder entfernt und durch hochstämmige Bäume ersetzt werden. Die dort parkenden Fahrzeuge müssen verschwinden. Auf Grund der zu engen Umfahrung des Stromverteilerturms kann ein Schließen (z.B durch Begrünung, Ausweisen von Stellplätzen) der Ausfahrt aus dem Kornröder Weg nicht vorgenommen werden.

Verlegen der Bushaltestelle, Wendeplatz:
Die Königsstr. als Standort für die Bushaltestelle wurde kritisch gesehen, da auf viele Anwohner Rücksicht zu nehmen (Anliegergebühren bei Sanierung der Straße, Beschwerden wegen Lärmbelästigung und Verkehrsbelastung) ist, zum Einrichten der Bushaltestelle ein Grundstücksankauf erforderlich wird.
- Alternativstandort könnte der Parkplatz am Freibad sein. Eine Probefahrt soll klären ob die Einfahrt auf den Weg aus der Grebenauer Str. mit dem Bus möglich ist.
- Dem Bau eines Wendeplatzes am alten Wasserhochbehälter wurde eine klare Absage erteilt ( zu aufwendig)

Bushaltestelle Ortsmitte
- Einer Verlegung der Bushaltestelle kann zugestimmt werden
- bauliche Maßnahmen (z.B. Querungshilfen) sind auf ihre räumliche Realisierung hin zu prüfen, für Ampelanlage bzw. Zebrastreifen ist das Verkehrsaufkommen ( Fahrzeuge als auch Fußgänger zu gering.

Ortsdurchfahrt B 62
- Baumpflanzungen innerorts bis 1 m an die Fahrbahn möglich.

Grebenauer Str.
- Die Engstelle in der Grebenauer Str. kann nicht beseitigt werden, eine Umfahrung über die Biebener Str. ist nicht möglich. Engstellen dienen der Verkehrsberuhigung.
- das Einlaufbauwerk aus Richtung Grebenau ist sowieso kurzfristig zu sanieren, eine Änderung des Geländers bzw. Verschieben des Einlaufbauwerks kann dann vorgenommen werden.




 

aufgestellt: Alsfeld, den 07.07.03

 

Karlheinz Geißler

<nach oben>

 

Ergebnisprotokoll der 4. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 26.05.2003 „Neue Schule Lingelbach“ 19:30- 10:30
 

Anwesend waren 19 Lingelbacher Bürger, der Ortsvorsteher Herr Stein, Herr Dipl.-Ing Dimrotrh ,Stadtplanungsamt der Stadt Alsfeld, Herr Geißler vom Planungsbüro. (s.a. Anlage Anwesenheitsliste)

Tagesordnung:

1. Protokoll der letzten Sitzung

2. Bericht aus den internen Treffen der Arbeitsgruppen

3. Freibad, vorliegende Planungen

4. Verschiedenes Termine
 

TOP 1, Protokoll der letzten Sitzung:

keine Ergänzungen, Änderungen

TOP 2, Berichte aus den internen Treffen der Arbeitsgruppen

AG Kultur-Soziales

¨ Nutzungskonzept Dorfzentrum Bürgerhaus

Von der Arbeitsgruppe wurde ein Nutzungskonzept für ein Bürgerhaus unter Einbeziehung der örtlichen Vereine erarbeitet und von Herrn Stein vorgestellt. Es wurde dargelegt wie das geplante Haus genutzt werden würde.

Das Ergebnis stellt sich wie folgt dar:

wöchentliche Belegung durch die Vereine und Gruppierungen

8,5 x/Woche, großer Saal, teilw. Nachmittags

3 x/Woche, kleiner Saal

1 x/ Woche mit Küchennutzung

jährliche Belegung durch Veranstaltungen der Vereine und Gruppierungen

25 x/ Jahr großer Saal

3 x/ Jahr kleiner Saal

23 x/ Jahr mit Küchennutzung

jährliche Belegung durch Kommunale Veranstaltungen

3,25 x/ Jahr großer Saal

6 x/ Jahr kleiner Saal

3 x/ Jahr mit Küchennutzung

jährliche Belegung durch Private Veranstaltungen

16 x/ Jahr großer Saal

8 x/ Jahr kleiner Saal

24 x/ Jahr mit Küchennutzung

Belegungsdichte durch Einzelveranstaltungen/ Jahr demnach:

44.25 x/ Jahr großer Saal

17 x/ Jahr kleiner Saal

51 x/ Jahr mit Küchennutzung
 

Hinzu kommt die Nutzung von eigenen Räumlichkeiten, wie Schießstand, Arztzimmer, Ortsvorsteherzimmer von 13,5 x/ Woche
 

Im Ergebnis wäre dies eine sehr gute Nutzung des Hauses
 

das vorläufige Raumprogramm:

Saal mit ca. 300 Sitzplätzen aufteilbar in zwei kleine Sääle 150,00 m2

Bühne 30,00 m2

Küche / Ausschankraum / Kühlraum 45,00 m2

Foyer und Garderobe 35,00 m2

Stuhllager/ Gerätelager 25,00 m2

WC (evtl. Duschen und Personal WC) 30,00 m2

Arztzimmer 15,00 m2

OV Zimmer 15,00 m2

Schießstand für Luftgewehr / 4 Bahnen- Vorraum 75,00 m2

Jugendraum, sep. WC- Anlage 75,00 m2

Nutzfläche, gesamt 495,00 m2
 

AG Naturraum- Ökologie

Ein Projektblatt zum Bereich Naturraum und Ökologie wurde von der Arbeitsgruppe zwischenzeitlich ausgearbeitet. Die einzelnen Projekte sind jedoch noch detaillierter und konkreter zu beschreiben und räumlich genauer einzugrenzen (Ortseingang von Bad Hersfeld, Ortseingang von Alsfeld, Ortsdurchfahrt B 62 zwischen Lindenstr. du Hohentorstr., Begrünung der Lindenstr., Umgestaltung Uferbereich Grebenauer Str.- Birkenstr., Bepflanzung Parkplatz Freibad ?, Bepflanzung Ortsmitte, Renaturierung Lingelbach) Ich schlage daher vor einen Ortstermin mit der AG durchzuführen. Die einzelnen Projekte s.a. Protokoll der Sitzung vom 24.03.03.
 

TOP 3 , Freibad, vorliegende Planungen

Es existiert ein Angebot zum Umbau des Freibades zum Naturschwimmbad aus 1998. Der dem Angebot zugrunde liegende Vorentwurf wurde vorgestellt. Dieser sieht vor, das bestehende Becken zu erhalten, teilweise einzuschütten und um einen Regenerations- und Pflanzenfilterbereich zu erweitern. Das Verhältnis zwischen Schwimm – und Regenerationsbereich beträgt 1: 1, so daß die Gesamtfläche von 300 auf 600 m2 vergrößert werden würde. Der Zugang erfolgt über Holzstege bzw. Edelstahltreppe sowie über ein bekiestes Flachufer. Die Wasserqualität wird durch Umwälzung über einen Pflanzenfilter und durch jährliche Pflegemassnahmen wie jährlichen Wasserwechsel; Wasserpflanzenentnahme , Schlammentfernung etc. gewährleistet. Abdichtung erfolgt mit Teichbaufolie.

Die vorgestellte Planung stellt eine Alternative zu der mittelfristig erforderlichen technischen Sanierung des Bades dar. Die angegebenen Kosten von ca. 200.000,00 Euro dürften sich mit den Kosten für eine konventionelle Sanierung decken. Der Pflegeaufwand eines Naturbades dürfte jedoch größer sein.

Lingelbach will sein Freibad behalten und engagiert sich bereits bei den Unterhaltungsarbeiten. Die „Schwimmbadinitiative“ übernimmt einen großen Teil der Unterhaltungs- und Pflegearbeiten.

Es wurde auch diskutiert, die Wassertiefe auf 1,20 m zu reduzieren, um gegebenenfalls auf eine Bademeisteraufsicht verzichten zu können. Hierbei ist jedoch zu klären ob dann noch ein ausreichendes Wasservolumen für die Nutzung des Freibades als Feuerlöschteich. vorhanden wäre.

Herr Geißler erkundigt sich diesbezüglich beim Kreisbrandinspektor. (Aussage Rinke: Volumen min. 1000 m3, Wassertiefe an der Saugstelle min. 2,00 m).

Am 16.06.03 findet um 18.30 Uhr ein Ortstermin mit der AG statt. Neben den eventuellen notwendigen technischen Sanierungen soll insbesondere über die Verbesserung der Gestaltung des Bades gesprochen werden.
 

Top 4, Verschiedenes Termine

1. Termine:

16.06, 9.00 Uhr , Ortstermin- Verkehrsschau, Treffpunkt Ortseinfahrt von Alsfeld

16.06, 18.30 Ortstermin Freibad, anschließend Ortsbegehung Standorte Dorfzentrum- Bürgerhaus, Scheune Becker, Sportheim.

2. Dorfzentrum- Bürgerhaus

Es besteht die einhellige Meinung den Standort Martin- Lutherhaus fallen zu lassen.
 

Zum Standort Sportheim gibt es noch unterschiedliche Auffassungen übe dessen Sinnhaftigkeit. Auf Grund der Grundstücksverhältnisse ist eine Erweiterung nur platzseitig möglich, was die Nutzung als Festplatz einschränkt, zudem wird die Bausubstanz des bestehenden Sportheims als schlecht eingeschätzt.
 

Herr Geißler stellt eine Variante zur Scheune Becker vor. Diese sieht einen Abbruch des jüngeren Anbaus vor. Dann könnte die historische Scheune als Saal genutzt werden und ein eingeschoßiger Anbau die Nebenfunktionen Foyer- Küche- Theke- WC- Lager aufnehmen. Ein Schießstände könnte Platz im OG finden. Die Chance zur Gestaltung und Belebung der Ortsmitte wäre gegeben. Die kleinräumlichen Funktionen (Jugendraum- Arztzimmer- Ortsvorsteher- Vereinsraum) könnten am Standort Neue Schule verbleiben. Die Kosten liegen zwischen Scheune Becker, ursprüngliche Variante und Neubau.
 

Aufgestellt; Alsfeld, den 04.06.2003

Karlheinz Geißler

<nach oben>

 

Ergebnisprotokoll der 3. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 28.04.2003 „Neue Schule Lingelbach“ 19:30- 10:30
 

Anwesend waren 24 Lingelbacher Bürger, der Ortsvorsteher Herr Stein, Herr Kock von der Dorf- und Regionalentwicklung in Lauterbach (Katasteramt), Herr Dipl.-Ing Dimroth ,Stadtplanungsamtes der Stadt Alsfeld, Herr Geißler vom Planungsbüro. (s.a. Anlage Anwesenheitsliste)
 

Tagesordnung:

1. Protokoll der letzten Sitzung
2. Bericht aus den internen Treffen der Arbeitsgruppen
3. Standort Dorfzentrum, vorliegende Planungen
4. Leitbild
5. Verschiedenes
 

TOP 1, Protokoll der letzten Sitzung:

keine Ergänzungen, Änderungen

TOP 2, Berichte aus den internen Treffen der Arbeitsgruppen AG Ortsbild

¨ Platzgestaltung Hohentorstr.

Herr Wettlaufer stellt an Hand von Skizzen die Gestaltungsmöglichkeiten des Kreuzungsbereichs Hohentorstr. vor. Da in der Straße Versorgungsleitungen verlaufen, ist eine Baumpflanzung und Begrünung in der Mitte des Platzes nicht möglich. Der Kreuzungsbereich kann aufgepflastert werden und Bürgersteige erhalten, Pflanzflächen könne im unteren Bereich vorgesehen werden, ein Ruhebereich mit Sitzbank wird gewünscht.

AG Kultur/Soziales ¨ Standort Dorfzentrum

Seitens der Arbeitsgruppe wird der Standort Neue Schule bevorzugt, da die anderen Standorte zu viele Nachteile bieten:

M- Lutherhaus: dezentral gelegen, Erschließung ungünstig, da nur von hinten über jetzigen Feldweg möglich, Friedhofsnähe – Störung der Totenruhe auch unter dem Aspekt des im Gebäude befindlichen Sargraums.

Sportheim:

dezentral gelegen, Erweiterung nur zum freien Platz hin möglich, dieser wird jedoch als Festplatz benötigt, eine Erweiterung des Sportheims würde die Festplatz- Nutzung in Frage stellen, Bedenken im Bezug auf die Verkehrssicherheit des an- und abfahrenden Verkehrs, da am Ortseingang an der B 62 gelegen.

Scheune Becker:

Das Gebäude ist zwar zentral gelegen, der Umbau, die Umnutzung zum Dorfzentrum wird aber als die kostenintensivste Variante angesehen, Bedenken zur Verkehrssicherheit, da im innerörtlichen Kurvenbereich an der B 62 gelegen.

¨ Dorfchronik

Die bisherigen Ansätze zur Erarbeitung einer Dorfchronik sollten fortgesetzt werden. Hierfür wird dringend ein/e Frontmann/frau gesucht.

¨ Backhäuser

Die Arbeitsgruppe wird den baulichen Zustand der Backhäuser aufnehmen und den Handlungsbedarf festzustellen.

¨ Lingelbacher Markt

Hierbei wird an einen turnusmäßig statt findenden Markt gedacht, der von den örtlichen Direktvermarktern und Gewerbetreibenden veranstaltet wird und räumlich an der B 62 stattfinden soll. InitiatorenInnen werden noch gesucht.

 

AG Verkehr Wirtschaft

Die Projektblätter zum Bereich Verkehr wurden von der Arbeitsgruppe zwischenzeitlich ausgearbeitet. Die einzelnen Projekte s. Protokoll der letzten Sitzung.
 

TOP 3 Standort Dorfzentrum, vorliegende Planungen

vorgesehenes Raumprogramm s. Protokoll vom 24.03.03
Standort : Neue Schule

Für diesen Standort bestehen 3 Varianten:

1. erdgeschoßiger Anbau mit Saal, Bühne Ausschank und Foyer, Umbau der bestehenden Schule mit den Nebenräumen

2. geschossiger Anbau mit Nebenräumen und Treppenhaus, Umbau der bestehenden Schule mit obergeschossigem Saal aus der Zusammenlegung der beiden Klassenräume.

3. Neubau, gegebenenfalls verbunden mit dem Abbruch der bestehenden Schule, oder auf einem anderen Grundstück.

Für dies 3 Varianten bestehen bereits Vorentwürfe, die vorgestellt wurden.

Vorteile :

- Grundstück im Besitz der Stadt

- Grundstück ausreichend groß
 

- traditionell öffentlich genutzter Ort

Nachteile:

- erhebliche Umbaukosten des bestehenden Gebäudes

- dezentrale Lage

- Schiessanlage ist mobil einzurichten bzw. im DG/KG eines Neubaus einzurichten

Standort: Scheune Becker

Für die Scheune Becker wurde ein Vorentwurf vorgestellt. Das beabsichtigte Raumprogramm läßt sich in dem Gebäude unterbringen, zusätzliche Räume sind darüber hinaus möglich. Das Grundstück ist ausreichend bemessen, auch um die erforderlichen Stellplätze unterzubringen.

Vorteile :

- üppiges Raumangebot

- zentrale Lage

- Aufwertung der Dorfmitte

Nachteile:

- Grundstück nicht im Besitz der Stadt

- auf Grund des großen Gebäudevolumen und der erheblichen Umbau- und Sanierungsmassnahmen die kostenintensivste Variante

Standort: Martin- Luther- Haus

Für das Martin- Luther- Haus wurde ein Vorentwurf vorgestellt. Denkbar ist ein 2 geschossiger Anbau mit Nebenräumen Foyer und Treppenhaus und Umbau des bestehenden Gebäudes mit obergeschossigem Saal und Bühne bei herausnehmen der Zwischenwände. Ein Arztzimmer mit Wartebereich konnte nicht untergebracht werden.

Vorteile:

- Nutzung bestehender Baulichkeiten

Nachteile:

- dezentrale Lage

- Erschließung ungünstig, da nur von hinten über jetzigen Feldweg möglich,

- Friedhofsnähe – Störung der Totenruhe auch unter dem Aspekt des im Gebäude befindlichen Sargraums

Standort: Sportheim

Eine Erweiterung des Sportheims ist nur zum Festplatz hin möglich, da ein Grundstückserwerb auf der Dorfseite nicht zu realisieren ist. Vorplanungen für die Erweiterung existieren nicht.

Vorteile:

- Nutzung bestehender Baulichkeiten

Nachteile:

- Nutzung des Festplatzes durch Erweiterung eingeschränkt

- dezentrale Lage

- Bedenken im Bezug auf die Verkehrssicherheit des an- und abfahrenden Verkehrs, da am Ortseingang an der B 62 gelegen.

Die anschließende Diskussion zum Standort führte zu keinem greifbaren Ergebnis und wird in der nächsten Sitzung fortgeführt werden müssen, ein Nutzungskonzept ist aufzustellen. Die Arbeitsgruppe Kultur/Soziales wird sich in Ihrer zwischenzeitlichen Sitzung mit dem Thema auseinandersetzen.
 

Top 4 Leitbild

Mit der Entwicklung des Leitbildes wurde in der Sitzung begonnen und wird in den nächsten Sitzungen fortgeführt. Bei der Erstellung gilt es Ziele zu definieren, wohin die weitere allgemeine Entwicklung des Dorfes gehen soll. Dies betrifft nicht ausschließlich die angedachten Projekte sondern auch abstrakte gesellschaftpolitische Inhalte wie das Arbeitsplatzangebot im Dorf, die Stellung von Kindern, Jugendlichen und Senioren im Dorf, Umgang mit Tradition in der Zukunft, Gemeinwesen und Individualisierung, die Zukunft der Vereine etc.

Die bisherigen Aussagen zum Leitbild sind:

- das Vereinsleben und die Dorfgemeinschaft fördern

- Lingelbach für alle als Heimat begreifen

- die Ortsmitte stärken

- mehr Sicherheit im Straßenverkehr bewirken

- die Lebensqualität im Dorf verbessern und den Lebensraum Dorf attraktiv gestalten

- die Erwerbsmöglichkeiten im Dorf erhalten und verbessern
 

Ansätze hierfür einen Slogan zu finden sind:

- Lingelbach ist Heimat und soll für alle Heimat sein

- Lingelbach- (gewerblicher) Schwerpunkt zwischen Vogelsberg und Schwalm
 

Top 5 Verschiedenes

¨ Nächster Termin: 26.05.03 ,19.30 Uhr, Neue Schule.
 

Termine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung des Dorf- Entwicklungskonzepts

jewbeils Montags 19:30 Uhr „Neue Schule“
 

26. Mai-------16. Juni-------30. Juni--------14. Juli-------28.Juli-------8. September--------29. September

Termine bitte vormerken, Einladung erfolgt jeweils gesondert, gegebenenfalls wird auf einzelne Termine verzichtet.

nächsten internen Termine der Arbeitsgruppen zu den einzelnen Handlungsfeldern

Arbeitsgruppe Naturraum/Ökologie

09.05 19:30 Uhr im Haus von Jürgen Berger

Thema: Vervollständigen und Vertiefen der Projektliste

Arbeitsgruppen Ortsbild + Kultur/Soziales

20.05 19:30 Uhr „Neue Schule“
 

Thema: Nutzungskonzept für das Dorfzentrum Bürgerhaus. Die Vertreter der Lingelbacher Vereine sind hierzu besonders eingeladen.
 

Aufgestellt; Alsfeld, den 14.05.03
 

Karlheinz Geißler

<nach oben>

 

INFO- Brief der Arbeitsgruppe DEK LINGELBACH (29.04.2003)

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

der erste Schritt der Dorferneuerung in Lingelbach hat im Februar diesen Jahres begonnen. Unter reger Beteiligung der Lingelbacher soll bis zum Herbst das Dorf- Entwicklungs- Konzept erstellt werden. Es ist ein „Fahrplan“ und macht deutlich, welche Aufgaben im Dorf anstehen und benennt Projekte und ihre Träger sowie die weiteren Projektschritte bis zur Umsetzung.
 

Bisher wurden 4 Handlungsfelder heraus gearbeitet:

Ortsbild

Kultur/Soziales

Verkehr/Wirtschaft

Naturraum/Ökologie

Für die einzelnen Handlungsfelder haben sich Arbeitsgruppen gebildet und mit der Arbeit begonnen und die bisherigen Ergebnisse vorgestellt.
Bisher fanden 3 Sitzungen und eine einführende Bürgerinformationsveranstaltung statt. Im Arbeitskreis Dorf- Entwicklungs- Konzept wurden auf der letzen Sitzung vom 28. 04.03 die Termine für die weiteren Arbeitskreis- bzw. Arbeitsgruppentreffen festgelegt:

Termine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung des Dorf- Entwicklungskonzepts
jeweils Montags 19:30 Uhr „Neue Schule“
26. Mai-------16. Juni-------30. Juni--------14. Juli-------28.Juli-------8. September--------29. September

Termine bitte vormerken, Einladung erfolgt jeweils gesondert, gegebenenfalls wird auf einzelne Termine verzichtet.

nächsten internen Termine der Arbeitsgruppen zu den einzelnen Handlungsfeldern

Arbeitsgruppe Naturraum/Ökologie
09.05 19:30 Uhr im Haus von Jürgen Berger
Thema: Vervollständigen und Vertiefen der Projektliste
 

Arbeitsgruppen Ortsbild + Kultur/Soziales
20.05 19:30 Uhr „Neue Schule“
Thema: Nutzungskonzept für das Dorfzentrum Bürgerhaus.
Die Vertreter der Lingelbacher Vereine sind hier besonders eingeladen.
 

Alle BürgerInnen von Lingelbach sind weiterhin aufgerufen sich an den Sitzungen zur Erstellung des Dorf- Entwicklungs- Konzeptes sowie den jeweiligen themenbezogenen Arbeitsgruppen aktiv zu beteiligen. Nur wer mitarbeitet kann seine Vorschläge und Vorstellungen für eine positive Entwicklung des Dorfes einbringen. Die Dorferneuerung ist ein Prozess, der sich über neun Jahre erstreckt.

 

gez.
 

Karlheinz Geißler, Planungsbüro Uwe Stein, Ortsvorsteher

<nach oben>

 

Ergebnisprotokoll der 2. Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 24.03.2003 „Neue Schule Lingelbach“ 19:30- 22:30
 

Anwesend waren 34 Lingelbacher Bürger, der Ortsvorsteher Herr Stein, Herr Kock von der Dorf- und Regionalentwicklung in Lauterbach (Katasteramt), Herr Hölscher ,Stadtplanungsamtes der Stadt Alsfeld, Herr Geißler vom Planungsbüro. (s.a. Anlage Anwesenheitsliste)
 

Tagesordnung:

1. Protokoll der letzten Sitzung

2. Arbeiten in den Arbeitsgruppen

3. Bericht der Arbeitsgruppen, Plenum

4. Verschiedenes
 

TOP 1, Protokoll der letzten Sitzung:

¨ Unter Handlungsfeld Verkehr , letzte Zeile muß es heißen Reimenröder Weg anstelle Reibertenröder Weg, Sonst keine Ergänzungen oder Änderungen des Protokolls
 

TOP 2, Arbeiten in den Arbeitsgruppen:

Aus ehemals 5 Handlungsfeldern wurden nur noch 4 Arbeitsgruppen gebildet, das Handlungsfeld Wirtschaft/Freizeit wird mit dem Handlungsfeld Kultur/Soziales (bezgl. Freibad) und Verkehr zusammengelegt und heißt jetzt Verkehr/Wirtschaft.
 

TOP 3 Bericht der Arbeitsgruppen, Plenum

Arbeitsgruppe Kultur /Soziales - Projekt Bürgerhaus

Für das Dorf- und Vereinsleben stehen nur unzureichend und nicht mehr zeitgemäße Räumlichkeiten zur Verfügung. Diese Situation soll durch die Ein/Errichtung eines Dorfzentrums (Bürgerhaus) verbessert werden.

Um das kulturelle Leben in Lingelbach zu erhalten, zu fördern und auszubauen werden moderne und funktionelle Räumlichkeiten in entsprechender Größe gebraucht. Durch den Umbau/Neubau eines Kultur- und Mehrzweckhauses sind z. B. größere Veranstaltungen der Theatergruppe oder des Gesangvereins erstmals in Lingelbach möglich. Alle weiteren Vereine (Westentanzgruppe, Sportverein (mit den Abt. Tischtennis, Fußball, Gymnastik), Schützenverein, Landfrauen) haben ebenfalls großes Interesse an nutzbaren Räumlichkeiten. Außerdem sollte der Jugendclub in dieses Gebäude integriert werden bzw. bleiben.

Dieses Haus soll über einen Mehr- Funktionsraum mit ca. 300 Sitzplätzen (ca. 1,1 m2 /Sitzplatz, 6-8 Pers./Tisch) incl. der erforderlichen Nebenräume verfügen und den Anforderungen der Vereine gerecht werden. Ein Raumprogramm sollte in etwa wie unten aufgeführt aussehen:

Saal mit ca. 300 Sitzplätzen aufteilbar in zwei kleine Säle

Küche / Ausschankraum / Kühlraum

Foyer und Garderobe / Stuhllager

Schießstand für Luftgewehr

Jugendraum

WC (evtl. Duschen und Personal WC)

Arztzimmer / OV Zimmer / Warteraum

Dieses Projekt kann entweder durch An- und Umbau an bestehenden Gebäuden oder durch Neubau erfolgen. Erste Vorplanungen liegen bereits seit einiger Zeit für den Standort „Neue Schule“ vor. Weitere Standorte sind das Sportheim ,Ev. Gemeindehaus (Martin Luther Haus), Scheune Becker, Breitenbacher Str. 25

Sollte die bisherige Nutzung der Neuen Schule aufgegeben werden ist zu überlegen wie diese in Zukunft aussehen kann. (Privatisierung, Übernahme durch Verein...... )

Projekt Freibad

Lingelbach hat ein nicht geheiztes Freibad, das auch die Funktion des Feuerlöschteiches hat. Durch die veraltete und teilweise defekte Technik ist der Fortbestand stark gefährdet.

Das Freibad ist ein fester Bestandteil im Freizeitangebot für die Lingelbacher Bewohner und ist damit ein Teil ihrer Dorfidentität. Auch im Hinblick auf die Entfernung zur Kernstadt wird das Freibad nicht nur insbesondere durch die Kinder und Jugendlichen, sondern auch von Besuchern aus den umliegenden Ortschaften, stark genutzt.

Der Fortbestand des Freibades sollte daher gesichert werden. Dies macht auf Grund der geltenden gesetzlichen Bestimmungen und dem baulichen Allgemeinzustand eine Sanierung erforderlich. Hierfür gibt es 2 Möglichkeiten: Sanierung mit technischer Wasseraufbereitung oder Umbau zum Naturbad mit Wurzelraumklärung. Vorplanungen hierfür liegen der Stadt Alsfeld ebenfalls seit geraumer Zeit vor. (Hölscher: damals ermittelte Erstellungskosten ca. DM 400.000,00, Betriebskosten keine Angaben)
 

Arbeitsgruppe Ortsbild

Projekt Ortsmitte

Die Ortsmitte wird entscheidend durch den Umgang mit dem Anwesen Breitenbacher Str. 25 bestimmt.

Die Arbeitsgruppe schlägt vor die Nutzung diese Grundstücks mit ca. 2500 m2 Grundfläche und denkmalgeschützten Bestand für das Dorfzentrum zu prüfen.

Alternativ hierzu ist eine privatwirtschaftliche Nutzung oder öffentliche Platzgestaltung denkbar. Der jetzige Eigentümer steht einer möglichen Veräußerung positiv gegenüber.

Hohentorstraße

Einer Begrünung der Mitte des Kreuzungsbereich stehen die bestehenden erdverlegten Ver- u. Entsorgungsleitungen entgegen. Das Herstellen von Bürgersteigen und die Einrichtung einer Tempo 30 Zone erscheint daher sinnvoller.

Vorplatz und Sportheim

Der geschotterte Vorplatz sollte gepflastert werden. Die Schaffung zusätzliche befestigte PKW- Stellfläche auf der dem alten Wbh vorgelagerten Wiesenfläche(wird bereits als Stellfläche genutzt) bietet sich an.

Es ist baulich- räumlich zu prüfen ob eine Erweiterung des Sportheims zur Schaffung des Dorfzentrums auf dem Vorplatz möglich ist, kann dann noch das Kirmeszelt aufgestellt werden ? Die Arbeitsgruppe wird bis zur nächsten Sitzung unter diesem Aspekt eine Ortsbesichtigung vornehmen.

Das Sportheim sollte bei Fortbestand der jetzigen Bedingungen (multifunktionaler Nutzung für Gymnastik- TT- Gruppe, Feiern etc.) um ein ausreichend großes Stuhllager erweitert werden.

Container Stellplatz

Verlegen des Stellplatzes von der Ottrauer Straße in die Lindenstraße Nähe Raiffeisengelände.

Siedlungsentwicklung

Für die Ausweisung eines separaten neuen Baugebiets besteht auf Grund der in der Ortslage ausreichend vorhandenen erschlossenen Bauflächen kein Handlungsbedarf. (Anm. d. Verf. :Sind diese jedoch nicht kartiert, wird eine Vermarktung schwierig)
 

Arbeitsgruppe Verkehr/Wirtschaft

innerörtliche Straßen

Einige innerörtliche Straßen sind in einem schlechten baulichen Zustand und werden kurz- mittelfristig Instand zu setzen sein: In den Biedegärten, auch unter dem Aspekt der rückwärtigen Erschließung es Spielplatzes unter Berücksichtigung der Schaffung von 2-3 Stellplätzen; Königstr., Heiligengraben, Teichgärten, Herzberger Weg, Forstacker.

Verkehrsberuhigung Ortseingänge

Es wird mit überhöhter Geschwindigkeit an den Ortseingängen eingefahren. Hier sollten daher stationäre Messgeräte aufgestellt werden (s. z.B. Ortsdurchfahrt Reuters). Die Einnahmen hieraus sollen in Lingelbach bleiben (Anm. d. Verf.:abzgl. der Errichtungs- und Betriebskosten ?)

Busverkehr Wendeplatz

Die Königsstr. wird durch den Wendeverkehr der Linien- und Schulbusse über Ihre baulichen Gegebenheiten belastet, daher folgende alternative Vorschläge:

-Wendemöglichkeit über Wiesenfläche am alten Wbh

-Wenden auf dem Vorplatz Sportheim

-Wenden 1 x rund um den alten Wbh

Alle Vorschläge sind mit einem hohen Kostenaufwand verbunden.

Fußwegeverbindung Teichgärten- Breitenbacher Str.

die Begehbarkeit ist durch Bewuchs und schlechte Befestigung stark eingeschränkt. Der Weg sollte freigeschnitten und ausreichend befestigt werden, schalten der Beleuchtung über Bewegungsmelder (technisch machbar über öffentliches Stromnetz ?)

Verkehrssicherheit an der Bushaltestelle

Der Bereich der Bushaltestelle ist für den Durchgangsverkehr wenig übersichtlich, so dass eine Gefährdung für kreuzende Fußgänger ( i. Bes. Fahrschüler) besteht. Die Einrichtung einer schlafenden Ampelanlage erscheint daher angebracht. Auf Grund des angedachten Wendeplatzes könnte die Haltestelle auf der anderen Straßenseite entfallen.

Aus dem Plenum heraus wurde vorgeschlagen die Bushaltestelle in die Königsstr. zu verlegen, dadurch würde ein aufwendiger Wendeplatz nicht erforderlich, die Bushaltestelle an der Bundesstraße wäre keine Gefahr mehr, auch könnte die 2. Bushaltestelle am Trafohaus entfallen und die Königsstraße könnte bedarfsgerecht saniert werden.

Direktvermarktung- „Lingelbacher Markt“
 

Bei einer Platzgestaltung im Bereich Breitenbacher Straße- Grebenauer Straße sollte ein Strom- u. Wasseranschluß vorgesehen werden um die Durchführung eines Dorfmarktes ( z.B. Lingelbacher- Markt unter Beteiligung der Gewerbetreibenden) zu erleichtern. Inhaltliche Vorschläge gibt es hierzu jedoch noch nicht
 

Naturraum/ Ökologie

Begrünung der Lingelbach

Die Lingelbach ist in der dicht bebauten Ortslage verrohrt und tritt erst hinter dem Schwimmbad wieder aus. In der Ortslage ist eine Freilegung kaum möglich. Eine bachbegleitende Begrünung im weiteren Verlauf nach dem Schwimmbad erscheint sinnvoll.

Hohentorstr.

Baumpflanzung großkronig vorsehen

Breitenbacher Str.

straßenbegleitende großkronige Baumpflanzung beidseitig im Böschungsbereich zwischen Raiffeisen und Einmündung Hohentorstr. auch zur optischen Einengung des Straßenraumes.

Lindenstr.

straßenbegleitende Baumpflanzung in der Lindenstr.

Ortseingänge

Grünordnerische Maßnahmen an den Ortseingängen (Baumtor), optischen Einengung mit dem Ziel der Reduzierung der Einfahrts- Geschwindigkeit des Autoverkehrs und Markierung der Ortslage

Spielplatz und Schulgelände

Der Spielplatz sollte vor allen Dingen im Unteren Bereich stärker durch- und eingegrünt werden

Ottrauer Str.

Obstbaumpflanzung zum Auffüllen der bestehenden Obstwiese
 

Top 4 Verschiedenes
 

Nächster Termin: 28.04.03 ,19.30 Uhr, Neue Schule.

Hauptthema: Standortbestimmung des Bürgerhauses, Vorstellung der bestehenden Planungen für die Neue Schule und Darstellung der Möglichkeiten zur Realisierung an den anderen Standorten: Sportheim, Breitenbacher Str.. 25, Martin- Luther Haus, Vorbereitung durch das Planungsbüro. Von der Standortbestimmung ist der Umgang mit anderen Projekten, z.B. Ortsmitte, abhängig. Dies muß daher vorrangig geklärt werden.
 

Aufgestellt; Alsfeld, den 26.03.03
 

Karlheinz Geißler

<nach oben>

 

Ergebnisprotokoll der ersten Sitzung zum DE Konzept in Lingelbach am 10.03.03 „Neue Schule Lingelbach“ 19:30- 22:00

Anwesend waren ca. 45 Lingelbacher Bürger, der Ortsvorsteher Herr Stein, Herr Kock von der Dorf- und Regionalentwicklung in Lauterbach (Katasteramt), Herr Dimroth als Leiter des Stadtplanungsamtes in Alsfeld Herr Geißler vom Planungsbüro. (s.a. Anlage Anwesenheitsliste)

Tagesordnung:

1. Festlegen der Arbeitsweise zur Erarbeitung des DEK

2. Benennen der Stärken und Schwächen des Ortes- Ergänzen und Fortschreiben der bisherigen Ergebnisse

Festlegen der Handlungsfelder- Zuordnung der Stärken und Schwächen

3. Verschiedenes

TOP 1:

Das Plenum entschied sich zunächst für eine Weiterarbeit in themenbezogenen Untergruppen die sich ca. vierzehntägig Montagabend treffen, parallel arbeiten, und sich ihre Arbeitsergebnisse gegenseitig vorstelllen . Ein Einstieg in diese Gruppen ist jederzeit auch für bisher nicht Beteiligte möglich.

TOP 2:

Die bisherigen für den Antrag zum DE-Programm bereits im Sommer 2002 formulierten Handlungsansätze wurden von Herrn Geißler vorgestellt.

Sie gliedern sich in fünf Handlungsfelder, diese wurden durch die anwesenden Bürger durch zusätzliche Ideen und Anregungen ergänzt.

HANDLUNGSFELD ORTSBILD (Plätze, Baustruktur, Gebäudenutzung)

STÄRKEN

Histor. Bausubstanz

denkmalgeschütze Gesamtanlage im historischen Ortskern

4 Backhäuser in Betrieb

ausreichende Baulücken im Dorf vorh., kein seperates Neubaugebiet erforderlich

SCHWÄCHEN

leerstehende Anwesen Ortsmitte

sanierungsbedürftige Bausubstanz

fehlender Treffpunkt i.d. Ortsmitte

funktionelle Mängel Umfeld Bürgerhaus

Als Ergänzung kamen folgende Vorschläge:

die Straßenbeleuchtung wird als unzureichend empfunden, insbesondere in der Ottrauer Straße und In den Biedegärten fehlt sie komplett

der Spielplatz ist zwar seitens der Spielgeräte gut ausgestattet, jedoch befinden sich Müll und Scherben auf dem Gelände, eine bessere Abgrenzung (Einzäunung) wird vorgeschlagen .

die Glascontainer in der Ottrauer Straße sind Stein des Anstoßes, ein neuer Stellplatz könnte Abhilfe schaffen

Visuelle Beeinträchtigung bereitet ein ungeordnetes privates Grundstück im Bereich Ortseingang von Alsfeld kommend.

Die innerörtlichen Straßen sind stark sanierungsbedürftig

HANDLUNGSFELD KULTUR/ SOZALES

STÄRKEN

Starke Dorfgemeinschaft

Viel Eigeninitiative

Vielfältige Vereinsstruktur

Jugendarbeit und kukturelles Angebot der Vereine

Als Ergänzung kamen folgende Vorschläge:

aktive Kirchengemeinde mit vielfältigem Angebot

bestehende Bachhausinitiative

SCHWÄCHEN

Vereinsäumlichkeiten unzureichend

unzureichender Jugendraum

Bürgerhaus mit funktionellen und baulichen Mängeln

Als Ergänzung kamen folgende Vorschläge:

fehlende Nebenräume des TSV im Bürgerhaus

keine eigenen Vereinsräumlichkeiten ( i. B. Schiesstand) des Schützenvereins vorh.

HANDLUNGSFELD VERKEHR

STÄRKEN

gute Anbindung des privaten Personennahverkehr

SCHWÄCHEN

Hoher Durchgangsverkehr

Mangelnde Verkehrssicherheit der Fußgänger

B62 zerschneidet den Ort

Als Ergänzung kamen folgende Vorschläge:

mangelnde Sicherheit an der Bushaltestelle

Verbesserungen im ÖPNV nötig

Buswendeverkehr in der Königstraße, die baulich dafür nicht ausgelgt ist

keine Verkehrsberuhigung im Bereich Hohentorstraße

Große Lärm- und Verkehrsbelastung bei einem Stau auf der Autobahn

Fußwegverbindung von der Teichgärtenstraße auf die B62 ist zugewachsen

Fehlende Verbindung zwischen Reibertenröder Weg und Hohentorstraße

HANDLUNGSFELD NATURRAUM/ÖKOLOGIE

STÄRKEN

gute landschaftliche Einbindung des Ortes

Grünflächen im Ortskern

Pflege der öffentl. Flächen durch die Bürger

Umweltaktionen der Vereine

SCHWÄCHEN

Grünordnung an den Ortseingaängen

fehlende Bepflanzung am Bachlauf

mangelnde Friedhofgestaltung

Als Ergänzung kamen folgende Vorschläge:

Bauerngärten statt Ziergärten

Bachlauf ist verrohrt und dadurch nicht wahrnehmbar, Freilegung und Bepflanzung möglich, aber wer pflegt die Bepflanzung?

Zu wenig „gestaltetes Grün“ im Dorf ( Wiesen sind vorhanden)

HANDLUNGSFELD WIRTSCHAFT/FREIZEIT

STÄRKEN

Handwerksbetriebe und Dienstleistungsgewerbe vorhanden

wohnortnahe Arbeitsplätze

Gastronomie am Ort

Grundversorgung vorhanden (Bäcker mit Grundsortiment an Lebensmitteln, Bank, Raiffeisen- Baumarkt)

Freibad am Ort

Landwirtschaft mit Direktvermarktung

SCHWÄCHEN

funktionelle und gestalterische Mängel Freibad

fehlende Dienstleistungen:

Als Ergänzung kamen folgende Vorschläge:

Eine Poststelle fehlt

Folgende Projekte wurden benannt:

HANDLUNGSFELD ORTSBILD

Gestaltung der Ortsmitte

Teilbereichsplanung Ortsmitte unter Eibeziehung der leerstehenden Anwesen

Konzept zur Ortskernentwicklung

Baulückenkataster- städtebaul. Rahmenplan erstellen

Umfeldgestaltung Bürgerhaus- Festplatz

Platzgestaltung Hohentorstraße

HANDLUNGSFELD KULTUR/ SOZALES

Bürgerhaus mit neuem Nutzungskonzept

Weiterentwicklung der Initiativen:

Dorfchronik

Backhausinitiative

Pflege und Sanierung der Backhäuser

Freibadinitiative

Verbesserung Jugendraum

Erweiterung und Umbau

Theatergruppe stärken

HANDLUNGSFELD VERKEHR

Erstellen eines Verkehrskonzepts

verkehrsberuhigende Maßnahmen zur Verlangsamung des Verkehrs an den Ortseingängen

Als Ergänzung kamen folgende Vorschläge:

entsprechend ausgebaute Wendemöglichkeit Busverkehr vorsehen

Realisierung einer Umgehungsstraße möglich?

Fußweg Teichgärtenstraße /B62

Reibertenröder Weg und Hohentorstraße verbinden

Bushaltestelle Verbesserung der Sicherheit

HANDLUNGSFELD NATURRAUM/ÖKOLOGIE

Grünordnungskonzept und Umsetzung:

Begrünung Bach

Begrünung der Ortseingänge in Verbindung mit Verkehrsberuhigung

Grünordnung Freibad

Friedhofsgestaltung

HANDLUNGSFELD WIRTSCHAFT/FREIZEIT

Erhalten und Ausbauen der Infrastruktur

Versorgung, Gewerbe

Freibad

Ausbauen der Direktvermarktung
Wege dorthin („Lingelbacher Schaufenster- Dorfmesse“- Gerwerbeschau, s.a. Mühlenfest Stumpertenrod)

Die Arbeitsgruppen zu den einzelnen Handlungsfeldern sollen in der nächsten Sitzung gebildet werden, vorläufige Eintragungen in die Arbeitsgruppen erfolgten schon im Laufe der Sitzung

TOP 3 Sonstiges

Im Zusammenhang mit den möglichen, zur Bearbeitung stehenden Themen, wurde mehrfach nach der Sinnfälligkeit von Diskussionen gefragt, die beispielsweise private Grundstücke betreffen und deren Beplanbarkeit eingeschränkt ist. Wichtig ist hierbei , wesentliche Ideen nicht von vornherein aus pragmatischen Gründen auszuschließen.

Auch private Maßnahmen strahlen auf die Öffentlichkeit aus.

Themenüberschneidungen können bei der Arbeit in Untergruppen nicht vermieden werden, sie sollten im Plenum besprochen und zur Diskussion gestellt werden.

NächsterTermin: 24.03.03 ,19.30h, neue Schule.

Aufgestellt; Alsfeld, den 13.03.03

Karlheinz Geißler

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Dorferneuerung beginnt - Bürgerversammlung im Gasthaus Gemmer

Die Weichen für die Entwicklung des Dorfes werden jetzt gestellt. Alle sollen sich beteiligen!

Lingelbach (gk). „Mit den Maßnahmen der Dorferneuerung lässt ich auch eine neue Identität für das Dorf entwickeln. Es kommt aber immer darauf an, dass sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligen. Es ist ein „WIR-Prozeß“ eingeleitet worden. Jetzt liegt es in erster Linie an dem Dorf selbst, in den vor uns stehenden neun Jahren der Förderungsmöglichkeiten im Rahmen der Dorferneuerung auch die Akzente richtig und zukunftsweisend zu setzen.“ Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Herbert Diestelmann im Beisein von Ortsvorsteher Uwe Stein viele Lingelbacher zu einer Informationsveranstaltung in Sachen Dorferneuerung im Gasthaus Gemmer.

 

Bürgermeister Herbert Diestelmann erinnerte daran, dass am 5.12.2002 Wirtschaftsminister Dieter Posch den Bewilligungsbescheid an gleicher Stelle überreicht hatte, nachdem mit Lingelbach nach Angenrod, Hattendorf und Elbenrod, ein weiterer Stadtteil Alsfelds in dieses wichtige Landesprogramm aufgenommen worden sei.

Die Stadt Alsfeld habe sich sehr dafür eingesetzt, sagte das Stadtoberhaupt. Insgesamt sind in ganz Hessen nur 36 neue Dörfer in das Programm 2003 gekommen.

„Zu den vorrangigen Zielen des Landes Hessen gehört es, die Vielfalt der ländlichen Regionen Hessens mit ihren Dörfern zu bewahren und weiterzuentwickeln. Man will nicht nur die Lebensqualität erhalten, sondern insbesondere verstärkt auch die Menschen ermutigen, verstärkt Eigeninitiative zu entfalten, um die Zukunftschancen zu nutzen. Margit Wagner von der Dorferneuerungsbehörde, die mittlerweile beim Landrat des Vogelsbergkreises als staatliche Aufgabe angesiedelt ist, erläuterte den Versammlungsteilnehmer die Grundsätze und Ziele der Dorferneuerung und zeigte das Verfahren auf, das sich in den nächsten Monaten und Jahren wie ein „roter Faden“ durch die Dorferneuerung in Lingelbach ziehen wird. Im Mittelpunkt in diesem Prozeß, so Margit Wagner, stehen immer die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes selbst. Sie sind aufgerufen, gemeinsam Ideen und Konzepte zu entwickeln, Defizite zu benennen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dazu erhalte man seitens der Dorferneuerungsbehörde Unterstützung durch einen Moderator. Im Falle des Dorfes Lingelbach ist das Architekturbüro Geißler+Ruhl aus Alsfeld.

Jeder ort habe seine eigenen Probleme; von daher gebe es auch kein „Patentrezept“, erklärte Margit Wagner. Auf einer Leinwand zeigte sie die einzelnen Schritte von der Konzeptentwicklungsphase, die 6 Monate dauern wird, bei zur Phase der Umsetzung, die man auf 8 Jahre festgelegt hat. In der Konzeptentwicklung werden die Weichen für den Verlauf der Dorferneuerung gestellt. Allerdings legte sie Wert auf die Feststellung, dass diese Entwicklung ein dynamischer Prozess sei, der auch verändert werde könne.

Wir möchten mit der Dorferneuerung den individuellen Charakter unserer Dörfer erhalten, die Wohn- und Arbeitsverhältnisse verbessern und regionaltypische und ortsbildprägende Bausubstanz erhalten und auch ggf. zu einer neuen Nutzung führen, sagte Margit Wagner.

Dazu seien Handlungsansätze bei dem Antrag auf Aufnahme in das Programm für Lingelbach definiert worden. Die vielen Vereine benötigen eine Perspektive, die Schule solle zu einem Bürgerzentrum umgebaut werden, die leerstehenden Gebäude in der Ortsmitte seien hinsichtlich ihrer Nutzung zu überprüfen und ggf. sollte hier eine Freifläche geschaffen werden, die Versorgungsstrukturen in Lingelbach sind zu sichern und das „Brot backen“ in Lingelbach gibt es vier Backhäuser müsse konkreter gefasst werden.

In den nächsten Wochen müsse dann ein Arbeitskreis, der sich Dorferneuerungsbeirat nennt, gebildet werden. Dieser sei während des gesamten Programmes sozusagen „Ansprechpartner“

„Wir brauchen ein Leitbild“ machte auch Karl-Heinz Geißler (Alsfeld) deutlich, der als Moderator in den kommenden 6 Monaten mit der Bevölkerung diesen vorläufigen Handlungsleitfaden besprechen und konkretisieren möchte. Danach gehe es an die Umsetzung.

Die Dorferneuerung ist vom Programm her auf zwei Ebene zu realisieren. Einmal geht es um die kommunalen Investitions- und Strukturmaßnahmen; zum anderen werden auch private Maßnahmen, die den Zielen der Dorferneuerung enstprechen, nachhaltig gefördert.

Zu diesen Fragen soll in einer weiteren Bürgerversammlung Stellung bezogen werden.

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DORFERNEUERUNGSPROGRAMM

Nun ist auch schriftlich da. Lingelbach ist als vierter Stadtteil von Alsfeld in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen. Bürgermeister Herbert Diestelmann und Ortsvorsteher Uwe Stein erhielten aus der Hand von Staatsminister Dieter Posch (FDP) im Gasthof Gemmer im Beisein von Landrat Rudolf Marx, Stadtverordnetenvorsteherin Bärbel Heinrich, dem Magistrat aber auch der beiden Landtagsabgeordneten Bernhard Bender (SPD) und Siegbert Ortmann (CDU) und dem gesamten Ortsbeirat den Bewilligungsbescheid.

Es ist ein erfreulicher Tag für Lingelbach, einem Dorf, das im Jahre 1972 durch die Gemeindegebietsreform zum Alsfelder Stadtteil wurde. Lingelbach hat nunmehr eine gute Zukunft vor sich und kann ? wie die Dörfer Angenrod, Hattendorf und Elbenrod ? beweisen, dass die Dorferneuerung sich nachhaltig für die Verbesserung Lebensqualität, aber auch die Erhöhung der Identität der Gemeinschaft auswirkt. Kommunale und private Investitionen werden gefördert und gerade darin sieht Bürgermeister Herbert Diestelmann eine große Chance für die Entwicklung.

Das Dorferneuerungsprogramm berücksichtigt insbesondere die dörflichen Strukturen. Es leistet nicht nur finanzielle Hilfe zur Realisierung von Projekten, sondern bietet auch vielfältige Formen der Bürgerbeteiligung und ?mitwirkjung, erklärte Minister Pasch bei der Überreichung des Bescheides. Die Dörfer zu erhalten, lebenswert zu gestalten und das dörfliche Leben der veränderten Zeit anzupassen, das forderte Staatsminister Dieter Posch. Es lohne sich auch heute in den Dörfer zu leben und von daher müssten diese Dörfer attraktiv gemacht und den Menschen dazu die notwendigen Angebote vermittelt werden. Wir müssen die ländlichen Räume mit dem Ballungsgebiet vernetzen und das bedeutet, Strukturpolitik, erläuterte Staatsminister Dieter Posch die Zielsetzung.

Fast 36 Mio. € werden im Jahre 2003 in das Dorferneuerungsprogramm, davon 6 Mio. € aus EU?Mitteln, investiert. 36 Orte in Hessen sind aufgenommen worden; 29 Orte sind nach Ablauf des Programms ausgeschieden. Das sind gute Aussichten für die Revitalisierung unserer Dörfer, die wichtige Funktionen der Verbesserung der Lebensqualität übernehmen. Im Dorferneuerungsprogramm des Landes sind im Vogelsbergkreis nunmehr insgesamt 22 Orte in den Genuß dieser Förderung gekommen, erklärte Dieter Posch.

Auch Landrat Rudolf Marx freute sich über die Aufnahme von Lingelbach. Die Landesregierung setzte damit ein klares Bekenntnis zum ländlichen Raum um. Unsere Dörfer brauchen diese Unterstützung, sagte Rudolf Marx und erinnerte daran, dass auch Pfordt, ein Stadtteil der Stadt Schlitz, in diesem Jahr neu aufgenommen worden ist. 200 bewilligte Projekte mit einer Investitionssumme von 2,5 Mio. € sprechen eine deutliche Sprache und schaffen auch die Voraussetzung für zusätzliche private Maßnahmen.

"Die Weichen sind gestellt "jetzt ist Lingelbach am Zuge" erklärte ein sichtlich zufriedener Ortsvorsteher Uwe Stein. Die Lingelbacher sind bereit und erste Besprechungen haben gezeigt, dass wir ein "neues Lingelbach" schaffen werden, ohne das "alte" zu vernachlässigen.

Frau Wagner von dem zuständigen Amt der Staatlichen Verwaltung beim Vogelsbergkreis gab einen ersten Überblick über die Handlungsabläufe des neun Jahre dauernden Dorferneuerungsprogramms.

Mit dem Eintrag in das goldene Buch der Stadt Alsfeld wurde dieser wohl historische Tag in der Geschichte des Dorfes Lingelbach beendet.

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